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Experten untersuchen Dresdner Dix-Triptychon „Der Krieg“

Experten untersuchen Dresdner Dix-Triptychon „Der Krieg“

Kunsthistoriker und Restauratoren in Dresden durchleuchten in den kommenden Monaten das berühmte Triptychon „Der Krieg“ von Otto Dix (1891-1969). Die vier empfindlichen Holztafeln wurden am Montag in der Galerie Neue Meister abgehängt.

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Arbeiter hängen in der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden das Triptychon "Der Krieg" von Otto Dix ab.

Quelle: dpa

„Wir erhoffen uns Aufschluss über den Entstehungsprozess“, sagte Kustodin Birgit Dalbajewa. Es sei bekannt, dass der Künstler bei der Übertragung von der Zeichnungsvorlage auf die Tafeln noch viel verändert habe. So kamen altmeisterliche Zitate dazu und auch die Verfilmung von Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ spielte eine Rolle. Der Roman beschreibt die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten.

Im Zuge einer Ausstellung 2014 soll Dix‘ Monumentalwerk geröntgt und strahlendiagnostisch untersucht werden. „Der Krieg“ (1929-1932) zählt zu den herausragenden Bildern deutscher realistischer Malerei im 20. Jahrhundert und den Hauptwerken der Dresdner Sammlung. „Dix rang außergewöhnlich lang und vehement um die Komposition und damit die Aussage des altarähnlichen Werkes“, sagte Dalbajewa.

Bei seiner Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg bezog er sich stark auf Alte Meister wie Matthias Grünewald und Lucas Cranach den Älteren. 2014, wenn sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal jährt, bekommt das „Dresdner Triptychon“ eine Sonderschau (5. April bis 13. Juli). Bis dahin ist an seiner Stelle im Albertinum Grundigs Triptychon „Das Tausendjährige Reich“ (1935-1938) zu sehen - eine visionäre Vorahnung von Dresdens Untergang im Zweiten Weltkrieg.

dpa

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