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Es liegt am Fluss: Dresdner Fans bejubeln Hamburger Band Kettcar im alten Schlachthof

Es liegt am Fluss: Dresdner Fans bejubeln Hamburger Band Kettcar im alten Schlachthof

Der Barry White des Indiepop ist Marcus Wiebusch trotz eigenem Wunsch nicht, die Fans feierten den Auftritt der Hamburger Band Kettcar Alten Schlachthof am Donnerstag trotzdem gebührend.

Neben neuen Songs aus dem aktuellen Album „Zwischen den Runden" versprach Sänger Wiebusch augenzwinkernd ein „Potpourri der besten Songs" beim Tourstopp in Dresden. Alles andere als bloße Floskeln sind hingegen die Geschichten, die Wiebusch in seinen Liedtexten verarbeitet. Die Tendenz zur Melancholie ist nicht abzustreiten, aber Wiebusch versichert nach einem ruhigen Song: „Das war jetzt lebensbejahend".

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Kettcar samt Vorband zu Gast im alten Schlachthof Dresden.

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Insgesamt präsentierten die Hamburger Musiker das aktuelle Album lebendiger und kräftiger als es die Klänge der aufgenommenen Studioplatte verlautbaren lassen. Untermalt mit alten Songs wie „Landungsbrücken" und „Balu" vermittelten sie eine energische Stimmung, die auf das textsichere Publikum überging. „Für alle, die uns zum ersten Mal sehen: das ist bei uns immer so", versicherte der Frontsänger. Und immer bedeutet bei den Jungs schon länger: Ausgehend vom ersten Konzert im Münsteraner Club „Gleis 22" im Jahr 2001 bis heute, haben die Musiker vier Studioalben und ein Livealbum veröffentlicht. Zusätzlich sei das Wasser der Elbe ein fortfließendes Element der Verbindung zwischen Hamburg und Dresden. Diesen Gruß von Elbe zu Elbe fand Gehör im Publikum, ebenso wie der Wunsch des Bassisten Reimer Bustorff „alle Schlachthöfe zu Musikzentren" umzugestalten. Schließlich spiele die Band gefühlt ständig in alten Schlachthöfen.

Neben den kurzen Ansagen zwischen den Texten stand jedoch die Musik im Fokus des Abends. Dank des guten Sounds, einer gutgelaunten Band und Marcus Wiebusch, der auch ohne Barry White-Stimme überzeugte, ein vortrefflicher Musikabend für Fans des altbewährten Indiepops.

dbr

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