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Erstes deutsches „Modul-Dance-Festival“ in Dresden

Erstes deutsches „Modul-Dance-Festival“ in Dresden

Das Europäische Zentrum der Künste im Dresdner Festspielhaus Hellerau richtet vom 2. bis 10. November das erste „Modul Dance Festival“ in Deutschland aus. Dahinter verbirgt sich ein von der EU gefördertes Projekt.

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Das Festspielhaus ist das Wahrzeichen Helleraus, das nun den Welterbetitel anstrebt.

Quelle: Stefan Schramm

Ein Netzwerk von 24 Tanzhäusern aus 15 Ländern hilft dabei jungen Choreografen und ermöglicht ihnen eine eine europaweite Präsenz. „Das Festival wird dokumentieren, welch unglaubliches Potenzial im europäischen Tanz steckt“, sagte Dieter Jaenicke, Chef im Hellerauer Festspielhaus, am Mittwoch in Dresden.

Er hält das Zusammenwirken unterschiedlicher Partner für beispielhaft. „Man darf die europäische Idee nicht verkommen lassen.“ Momentan werde vieles auf einer ökonomischen Ebene „kaputtgeredet“. Tatsächlich teilen sich bei „Modul Dance“ Tänzer aus Deutschland, Griechenland, Portugal oder Spanien eine Bühne. In Dresden ist auch der aus dem Iran stammende und jetzt in Norwegen beheimatete Hooman Sharifi mit seiner Company dabei. Der Name des Festivals bezieht sich auf das modulare System der Förderung. Jedes der beteiligten Häuser schlägt pro Jahr zwei Choreografen vor. Wenn diese von mindestens drei weiteren Partnern unterstützt werden, sind sie „Modul-Dance-Artists“.

Die EU gibt dafür zwei Millionen Euro aus. Von 2010 bis 2014 werden so etwa 50 Choreografen gefördert. Allerdings wird das Festival in Dresden von einer Hiobsbotschaft überschattet. Da die Stadt am Dienstag eine Haushaltssperre erließ, stehen auch hinter vielen Kulturprojekten Fragezeichen. „Wir wissen noch nicht, ob wir nächste Woche den Spielbetrieb einstellen müssen“, sagte Jaenicke zugespitzt. Vorerst seien die Konten gesperrt. Dennoch blieb der künstlerische Leiter von Hellerau optimistisch. Schließlich seien alle für den Rest des Jahres geplanten Produktionen vertraglich gebunden. Am Mittwochnachmittag sollte Jaenicke wie die Intendanten anderer Häuser zur Krisensitzung ins Dresdner Kulturamt.

dpa

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