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Emotionaler Abschied vom Dresdner Kulturpalast – Mitarbeiter sagen mit Video „Auf Wiedersehen“

Emotionaler Abschied vom Dresdner Kulturpalast – Mitarbeiter sagen mit Video „Auf Wiedersehen“

Mit einem emotionalen Video ist am Montagnachmittag der vorerst letzte Vorhang im Dresdner Kulturpalast gefallen. Mit einem rund sechs Minuten langen Clip mit einigen der schönsten Impressionen aus mehr als 40 Jahren sagten die Mitarbeiter des Hauses auf Wiedersehen.

Ab dem Herbst soll das 1969 eröffnete Gebäude am Altmarkt umfassend saniert und umgebaut werden.

Zuvor hatten mehr als 1000 Ferienkinder die letzte öffentliche Vorstellung gesehen. Das Musical „Der kleine Vampir“ war das letzte Stück auf der Bühne, auf der zuvor zahlreiche Musikstars genauso aufgetreten waren wie Promis aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Der Dresdner Kulturpalast schließt - der Umbau kann kommen.

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Vor dem Kulturpalast protestierten derweil etwa 20 Anhänger des Vereins „Dresdens Erben“ gegen den geplanten Umbau. Dabei wäre es kurzzeitig fast zum Eklat gekommen. Die größtenteils älteren Umbaugegner wollten ein Protestbanner mit Tapetenkleister an die Fensterscheiben des Gebäudes pappen. Hausherr Ulrich Finger untersagte dies jedoch konsequent. Dafür musste sich der Geschäftsführer des Kulturpalastes zwar einige böse Worte anhören, letztlich klebten die Protestierenden ihr Banner dann aber doch auf die Bodenplatten vor dem Kulturpalast.

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In den vergangenen Jahren hatte es verschiedene Umbaupläne gegeben.

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Der Kulturpalast, dessen Betriebserlaubnis Ende des Jahres ausläuft, schließt mit der letzten Vorstellung seine Türen. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiter anrollen, um bis 2015 den „Kulti“ umfassend zu erneuern. Neben einem neuen Saal für die Philharmonie sollen neue Räume für die Stadtbibliothek und die Herkuleskeule entstehen.

Während der Stadtrat das Projekt bereits beschlossen hat, ist noch eine Klage des Kulturpalast-Architekten Wolfgang Hänsch anhängig, der durch den Umbau sein Urheberrecht verletzt sieht. In erster Instanz entschied das Landgericht Leipzig zu Gunsten der Stadt. Hänsch jedoch ging in Revision, weshalb sich nun noch das Oberlandesgericht Dresden mit dem Fall beschäftigen muss.

Stephan Lohse

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