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Eintritt im Schlosspark Pillnitz beschert Schlösserland Sachsen neuen Besucherrekord

Eintritt im Schlosspark Pillnitz beschert Schlösserland Sachsen neuen Besucherrekord

Die staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten haben 2012 mit mehr als 1,8 Millionen Gästen und knapp zehn Prozent Einnahmeplus als besonders erfolgreiches Jahr verbucht.

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Malerei und Grafik von Bernd Kerkin in der Kunstgalerie am Weißen Hirsch in Dresden

Das Bergpalais im Schlosspark Pillnitz. Wer den Anblick genießen will, zahlt seit 2012 Eintritt.

Quelle: Schlösserland Sachsen

Die Besucherzahlen lagen um fast ein Drittel über denen des Vorjahres, „was es so noch nie gegeben hat“, sagte der Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten gGmbH (SBG), Christian Striefler, am Dienstag in Dresden.

Der eigenständige Betrieb gGmbH Königstein und Augustusburg dazu gerechnet, seien es sogar fast 2,6 Millionen Besucher. Mit 9,6 Millionen Euro wurden die bisher höchsten Eigeneinnahmen erzielt, fast die Hälfte davon aus Eintrittsgeldern und knapp ein Viertel aus Vermietungen.

Zu dem Rekord trugen unter anderem Schloss und Park Pillnitz bei. Seit April kostet der Eintritt in den Park zwei Euro pro Besucher. Dadurch wurden auch erstmals die Besucher gezählt. Mit den Erlösen von rund 400.000 Euro konnten Wege saniert oder Staudengärten erneuert werden. Striefler sagte: „Der Eintritt schärft auch das Bewusstsein für eines der bedeutendsten Gartenkunstwerke Europas und dessen Erhalt.“ Gegen die Maßnahme gibt es allerdings nach wie vor Proteste von Anwohnern, die den Park auch auf ihrem Arbeitsweg durchqueren. Unter anderem haben Anwohner eine Wegerechtklage beim Verwaltungsgericht Dresden vorbereitet.

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Die Pillnitzer protestieren weiter gegen die Eintrittsggelder für den Schlosspark.

Zur Bildergalerie

Auch Schloss Moritzburg meldete neue Rekordzahlen. Die Winter-Schau „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sorgte dort für die stärkste Saison seit 20 Jahren. Ebenso waren die Dresdner Objekte Zwinger, Großer Garten und Festung eine sichere Bank.

Insgesamt investierte die SGB rund 14 Million Euro in Sanierung und Erhaltung staatlicher Kulturdenkmäler. Schwerpunkte waren die Schlösser Moritzburg und Rochlitz sowie der Große Garten in Dresden. Damit flossen seit 1991 rund 460 Millionen Euro in Baumaßnahmen. 2013 und 2014 stehen je rund 16 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Umwandlung in eine gGmbH kann die Schlösserverwaltung seit Januar selbst über Mehreinnahmen verfügen - für Ankäufe oder Ausstellungen.

dpa / sl

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