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Eintauchen in die Welt der Rohstoffe - Neue Ausstellung über Schätze der Erde im Japanischen Palais

Eintauchen in die Welt der Rohstoffe - Neue Ausstellung über Schätze der Erde im Japanischen Palais

Rohstoffe sind der Treibstoff der Industrie. Ganz gleich, ob fossile Energieträger wie Erdöl und Kohle oder mineralische Stoffe wie Seltene Erden, die für Handys gebraucht werden, - die Nachfrage ist weltweit ungebrochen.

Wer sich näher mit diesem Thema beschäftigen möchte, hat ab heute in der Ausstellung "Wertvolle Erde" im Japanischen Palais Gelegenheit dazu.

An insgesamt fünf Stationen können die Besucher auf einer Fläche von 400 Quadratmetern erfahren, wie Rohstoffe entstehen, wie man nach ihnen sucht, welche Möglichkeiten es gibt, sie zu fördern, wofür sie verwendet werden und wie man ehemalige Rohstofflager als Energiespeicher verwenden kann.

"Die Ausstellung richtet sich an junge Erwachsene ab der 9. Klasse. Wir möchten bei ihnen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Rohstoffe, die wir in kürzester Zeit verbrauchen, über einen Zeitraum von Millionen Jahren entstanden sind", erklärt Simon Schneider vom Koordinierungsbüro Geotechnologien in Potsdam, das die Schau konzipiert hat. Bis zum 20. Mai wird "Wertvolle Erde" jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Museum für Mineralogie und Geologie der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen zu sehen sein.

Dresden ist die erste Station der Ausstellung, die demnächst auch in anderen deutschen Städten gastiert. Begeistert von der neuen Attraktion seines Hauses zeigt sich auch Museumsdirektor Prof. Ulf-Gerhard Linnemann: "Die Ausstellung ist zeitgemäß, weil Sachsen besonders im Erzgebirge ein rohstoffreiches Land ist." Die gestiegenen Weltmarktpreise führten gegenwärtig dazu, dass man diese heimischen Schätze neu entdecke. "Das vor kurzem gegründete Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), wo neue Technologien entwickelt werden, um die Versorgung mit mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen zu sichern, ist der beste Beweis dafür", so Linnemann.

Neben zahlreichen Bildern und Texten bietet die Ausstellung ihren Gästen auch immer wieder kurze Videopräsentationen, die das jeweilige Thema anschaulich erklären. Interessant ist zum Beispiel eine Animation, die zeigt, wie Windenergie durch Druckluftspeicherung in einem Salzstock für Zeiten aufbewahrt werden kann, in denen kein Lüftchen weht. Wem der visuelle Reiz nicht reicht, der kann die Welt der Rohstoffe auch ertasten und beispielsweise Salzkristalle berühren.

iwww.wertvolle-erde.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.01.2013

Stephan Hönigschmid

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