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Ein Elektro-Oldtimer: Das Baker Electric aus Ottawa steht ab 10. Juli im Verkehrsmuseum

Ein Elektro-Oldtimer: Das Baker Electric aus Ottawa steht ab 10. Juli im Verkehrsmuseum

Richtig edel kommt es daher, das Baker Electric aus dem kanadischen Ottawa. Techniker des Verkehrsmuseums nahmen es gestern nach absolvierter Luftreise auf dem Flughafen in Klotzsche in Empfang.

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Weder technisch noch optisch muss das Baker Electric von 1910 den Vergleich mit aktuellen Elektroautos fürchten.

Quelle: Peter Weckbrodt

Ab dem 10. Juli wird es gemeinsam mit einem uralten Dampfwagen und dem Benzinauto Wanderer Nr. 2 aus dem Jahr 1906 die Besucher in der neuen Dauerausstellung zur Geschichte des Straßenverkehrs erwarten.

Als das schmucke Elektroauto 1910 bei der Baker Motor Vehicle Companie in Cleveland (Ohio) entstand, traten Dampf, Benzin und Elektroenergie noch ziemlich gleichberechtigt als Träger der Antriebsenergie im Straßenverkehr auf. Mit einer Reichweite zwischen 96 und 150 Kilometern und einer Geschwindigkeit von 35 Kilometern pro Stunde war das Elektroauto von Baker unbedingt konkurrenzfähig und bräuchte sich mit diesem Beförderungsangebot auch im Jahre 2015 nicht unbedingt zu verstecken.

Elektroautomobile waren zu jener Zeit den Autos mit Verbrennungsmotoren ebenbürtig. Sie ließen sich kinderleicht bedienen, waren innerhalb von Sekunden zu starten und die Wartungsanforderungen waren minimal. Erst mit der Erfindung und Verbreitung des elektrischen Anlassers , billigerem Öl und mit erhöhter Reichweite der Benziner gerieten Elektroautos ins Hintertreffen. In Serie gebaut und exportiert, das Leihexemplar trägt Chassis-Nr. 2118, war es auch auf den Straßen des Deutschen Kaiserreiches zu sehen. In Düsseldorf gab es sogar eine elektrische "Zapfstelle". Nun bleibt es mindestens zehn Jahre im Verkehrsmuseum.

Die Dauerausstellung wird umfassend über Geschichte, Gegenwart und Perspektive des Straßenverkehrs informieren. Sie umfasst fünf Zeitinseln auf einer 720 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche. In einem als interaktiven Bereich gestalteten Zukunftslabor können die Besucher der Frage nachgehen, wie sie sich die Zukunft des Straßenverkehrs vorstellen. Auch für die Kinder wird es interessante Spiele und Aktionen geben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.05.2015

Peter Weckbrodt

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