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Dresdner setzte sich bei "The Voice of Germany" durch

Dresdner setzte sich bei "The Voice of Germany" durch

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den gestrigen Duellen der Castingshow "The Voice of Germany" auf ProSieben: Michael Heinemann gegen Hannah Pearl. Er ist der unerfahrene Typ, stand erst zwei Mal auf einer großen Bühne.

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Michael hat es geschafft: Nun muss er sich in den Liveshows beweisen.

Sie dagegen kann auf jahrelange Musikerfahrungen zurückblicken. Der schüchterne Dresdner gegen die selbstsichere Berlinerin. Mit der Ballade "Don't give up" von Peter Gabriel und Kate Bush mussten sie vor der Jury beweisen, wer der bessere von beiden ist - denn nur einer konnte in die nächste Runde einziehen.

"Wir kannten den Titel vorher nicht. Als wir etwas recherchiert hatten, mussten wir feststellen, das selbst Xavier Naidoo den Titel einmal gecovert hat", erzählt Michael. Somit eine weitere Herausforderung, denn Naidoo ist Jurymitglied. Doch die Sorge war umsonst. Die Jury war begeistert, vom Publikum gab es Standing Ovations. Sänger Xavier lobte Michael: "Du hast den Titel auf deine eigene Art interpretiert und das war klasse." Indirektes Lob gab es auch von BossHoss: "Eigentlich hatte Hannah keine Chance. Du warst als Konkurrent zu groß und hast sie regelrecht an die Wand gesungen." Doch die Entscheidung lag letztendlich bei Rea Garvey, dem Coach von Michael und Hannah - und die fiel schlussendlich auf den schüchternen Dresdner, der somit in die Liveshows einzieht, die ab Donnerstag, 22. November, auf ProSieben zu sehen sind. Dort werden wieder 16 Musikacts gegeneinander antreten, nur acht kommen weiter. Neben der Jury dürfen dabei auch die Zuschauer vor dem Fernseher mitentscheiden und für ihren Liebling abstimmen.

Von seinem gestrigen Erfolg war Michael schlichtweg überwältigt. "Ich freue mich wahnsinnig. Die Show hilft mir extrem, vor allem bei meinem Selbstbewusstsein. Ich weiß jetzt, was ich kann und will gewinnen", erzählt der Erzieher. Bis es so weit ist, vergehen aber noch einige Wochen, und gewinnen wollen schließlich auch noch 31 weitere Kandidaten.

Aber selbst wenn er nicht die neue Stimme Deutschlands wird, so ist er zumindest die neue Stimme Dresdens. Die Ersten erkennen ihn bereits auf der Straße. Und vor dem Kindergarten, in dem er arbeitet, standen schon zahlreiche Fans, die Autogramme wollten. "Das ist zwar wirklich toll, aber auf Arbeit hat mein Auftreten bei 'The Voice' nichts zu suchen. Die Kinder stehen im Vordergrund", erklärt Michael und bittet die Dresdner um Verständnis. Doch seine Fans wird er auf Arbeit wohl kaum los bekommen, denn die größten Fans sind die kleinen Kinder, die er betreut - die haben nämlich jeden Auftritt mit Spannung verfolgt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.11.2012

Nadine Steinmann

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