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Dresdner Zwinger in 3D – Projektpräsentation der HTW und dem Schlösserland

Dresdner Zwinger in 3D – Projektpräsentation der HTW und dem Schlösserland

Dresden. Durch den Dresdner Zwinger von 1716 schlendern. Das ist nun zumindest virtuell möglich. Gemeinsam stellten der Projektleiter Markus Welich vom Schlösserland Sachsen und der Informatikprofessor der HTW am Dienstag ihr 3D-Forschungsprojekt zum Dresdner Zwinger vor.

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Für den Zwinger gab es zahlreiche Entwürfe. einige sind jetzt in 3D umgesetzt.

Quelle: Schlösserland Sachsen

 

In langjähriger Arbeit visualisierten die Projektteilnehmer Dresdens Wahrzeichen als 3D-Animation. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) mit dem Sächsischen Schlösserland Sachsen. Zum Abschluss der Präsentation stellten die Verantwortlichen einen Film zum Projekt vor. „Der Zwinger ist das wohl bekannteste der sächsischen Bauwerke und bietet und bot in der Vergangenheit Raum für Feste und Museen“, so begründet der Geschäftsführer Christian Striefler die Wahl des Gebäudes.

In einem ersten Schritt haben die Wissenschaftler die historischen Quellen der Kunsthistoriker gesichtet. Nach und nach wurden Grundrisse und Zeichnungen zusammengetragen. Diese Zeichnungen wurden, nach Angaben der Verantwortlichen, von Informatikern eingescannt und bearbeitet. Die Informatiker hätten dann schrittweise aus denGrund- und Aufrissen das 3D-Modell des Zwingers erstellt. Auf Grundlage der zweidimensionalen Entwürfe konstruierten die sogenannten Modelleure dann den Zwinger in seinen verschiedenen Bauphasen. So habe man auch Entwürfe visualisiert, die dann gar nicht umgesetzt wurden.

Wie Projektleiter Dirk Welich bei der Projektpräsentation erzählt, gebe es 35 mögliche Bauphasen des Zwingers, die eine Betrachtung wert wären. Man habe sich aber auf 14 davon beschränkt. Das Team befasste sich unter anderem mit Entwürfen von Gottfried Semper, dem Architekten der Semperoper und Matthäus Daniel Pöppelmann, der unterem anderen Schloss Pillnitz und das Japanische Palais entwarf.„Manchmal war es gar nicht so einfach, eindeutige Quellen für die einzelnen Entwürfe der Architekten zu finden“, so der Informatikprofessor der HTW Markus Wacker. Auf einem Entwurf Pöppelmanns aus dem Jahr 1716 habe man kleine Pavillons gesehen, die jedoch sehr undeutlich überliefert waren. So habe man nach Vergleichsbauten gesucht und ist in Bayreuth fündig geworden.

Julia Vollmer

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