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Dresdner Stadtrat stimmt für das Großprojekt Kulturkraftwerk Mitte

Dresdner Stadtrat stimmt für das Großprojekt Kulturkraftwerk Mitte

Der Dresdner Stadtrat hat am Donnerstagabend mit großer Mehrheit das Kulturkraftwerk Mitte auf den Weg gebracht. Mit 57 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen und sieben Gegenstimmen wurde der Baukonzern Ed.

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Die Vision des Kulturkraftwerk Mitte in Dresden

Quelle: pr

Züblin AG beauftragt, auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte die Spielstätten für das Theater Junge Generation und die Staatsoperette zu errichten. Das Bauvolumen beträgt 96,7 Millionen Euro brutto, der Theaterstandort soll im Oktober 2016 in Betrieb gehen.

Parallel dazu sanieren die Dresdner Stadtwerke weitere Gebäudekomplexe auf dem Kraftwerksgelände, in die kulturelle Einrichtungen, Firmen der Kreativwirtschaft sowie die Lehrerausbildung der Musikhochschule einziehen sollen (DNN berichteten).

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Eine Vision im Kraftwerk Mitte: Die neue Staatsoperette Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sprach von einem Meilenstein, der die hiesige Kulturlandschaft nachhaltig verändern werde. Der Beschluss habe nicht nur einen kulturpolitischen Kern, sondern auch stadtplanerische und wirtschaftspolitische Aspekte. So werde die Friedrichstadt aufgewertet. Wilm Heinrich (SPD) lobte: „Es war wohl der beste Tag in der Amtszeit von Helma Orosz, als sie die CDU von der Vision eines Kulturkraftwerks überzeugen konnte.“ Die Dresdner seien wahrscheinlich die Letzten in Deutschland, die ein Nachkriegsprovisorium beseitigen würden. „Aber das ist trotzdem gut so.“

Selbst FDP-Fraktionschef Holger Zastrow, einer der entschiedensten Kritiker des Kulturkraftwerks, sagte, ihm mangele es nicht an Faszination für das Projekt. „Wenn es gelingt, ist das einfach klasse. Aber wir befürchten, dass sich die Stadt zur Zeit zu viel auf einmal zumutet.“ Christa Müller (CDU) sprach von einer hervorragenden Stunde für die Stadt, während André Schollbach (Die Linke) den geplanten Bau der Theaterwerkstätten in Cotta kritisierte. Das sorge für unnötige Transportwege. Nach der Abstimmung am späten Abend klatschten sich die Stadträte selbst Beifall.“

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom  12. Juli 2013.

chs/tbh

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