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Dresdner Stadtmuseum zeigt Arbeiten von Streetart-Künstler Banksy

Dresdner Stadtmuseum zeigt Arbeiten von Streetart-Künstler Banksy

Das Dresdner Stadtmuseum zeigt ab Samstag eine Schau mit Positionen britischer Künstler zu Kriegsgewalt und Konflikten, Frieden und Versöhnung.

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Eine Arbeit des Street Art Künstlers Banksy, aufgenommen im April 2008 in Liverpool. Nun zeigt das Stadtmuseum einige Werke des Künstlers.

Quelle: Holger Günther

Aus Anlass der Jubiläen des Ersten und Zweiten Weltkriegs in diesem Jahr nimmt sie Bezug auf die Konflikte des 20./21. Jahrhunderts.

„Das Thema ist nun aktueller denn je, denn der Flächenbrand ist da“, sagte Museumsdirektorin Erika Eschebach am Donnerstag. „Im Kreuzfeuer“ (bis 5. Oktober) wurde vom The Herbert Art Gallery & Museum in Coventry konzipiert und dort 2013 erstmals gezeigt. Die unter Schirmherrschaft des Britischen Botschafters stehende Schau vereint Arbeiten namhafter britischer Künstler wie Bob Barron, kennardphillipps, Matthew Picton, John Keane und John Piper aus öffentlichen und privaten Sammlungen.

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Anlässlich der 100. Wiederkehr des Ersten Weltkrieges und zum 75. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges zeigt das Stadtmuseum eine Ausstellung des Herbert Museums aus der Partnerstadt Coventry.

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Drei der insgesamt rund 70 Gemälde, Grafiken, Fotografien und Collagen stammen von Streetart-Künstler Banksy, der seine Identität geheim hält und Statements gern an Hauswänden hinterlässt. Sein Drucke des nackten Vietnamesen-Mädchens zwischen Mickey Mouse und Ronald McDonald („Napalm“/2004) und der Soldaten als Straßenkünstler („CND Soldiers“/2005) sowie das auf Leinwand gesprühte eine Bombe umarmende Mädchen („Bomb Hugger“/2002) stammen aus Privatbesitz.

Das Spektrum aller gezeigten Werke reicht von einer Notiz aus Yoko Onos „Anleitung zum Frieden“, mit der die Witwe von John Lennon in Coventry aufforderte, „gemeinsam Liebe wachsen zu lassen“ bis zum überdimensionalen Triptychon von kennardphillipps. Zeitlich spannt sich der Bogen von der Lithographie eines Panzerfahrzeugs bis zum Foto einer Heckenschützenmauer in einem Vorort von Jerusalem, die auf israelischer Seite mit einer Ansicht ohne die palästinensischen Häuser dahinter bemalt wurde.

Der Rundgang führt an auch an 3-D-Bildern der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Städte Dresden und Coventry - gefertigt aus Partituren von Richard Wagner und Benjamin Britten -, aus Samt und Seide genähten oder aus Keramik nachgebildeten Waffen, einem verzerrten UNO-Enblem oder halbfertigen Pistolen vorbei.

dpa

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