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Dresdner Schauspielhaus wird 100 - Premierenflut zum Jubiläum

Dresdner Schauspielhaus wird 100 - Premierenflut zum Jubiläum

Dresden.Die Saison 2012/2013 am Staatsschauspiel Dresden steht im Zeichen eines Jubiläums. „In der 100. Spielzeit am Schauspielhaus werden wir uns sehr ausführlich mit der Geschichte beschäftigen“, kündigte Intendant Wilfried Schulz am Freitag an.

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Das Schauspielhaus in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Das Programm für die größte Spielstätte weist zehn Neuinszenierungen auf, darunter drei Uraufführungen. Das Theater bringt den zweiten Teil von Cornelia Funkes „ Reckless“ auf die Bühne und die Bühnenfassung von Christa Wolfs Roman „Der geteilte Himmel“ sowie das von Lutz Hübner geschriebene Stück „Was tun“.

Zu den Klassikern gehören Shakespeares „Hamlet“ mit Christian Friedel („Das weiße Band“) in der Titelrolle, „Leben des Galilei“ - inszeniert von Armin Petras - und „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“. Das Jubiläum sei Anlass für einen Blick zurück, aber ebenso Verpflichtung, sich der Gegenwart und ihren gesellschaftlichen Problemen zu stellen, sagte Schulz. „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bestimmen den Spielplan.“

Mit Blick auf die nächsten beiden Jahre verhandelt Schulz derzeit mit dem Freistaat über die Übernahme der Kosten der anstehenden Tariferhöhung von 6,3 Prozent. Die Möglichkeiten des Hauses dürften nicht durch Einsparungen behindert werden. Wegen der hohen Personalkosten könnten Tariferhöhungen nur aus dem künstlerischen Etat ausgeglichen werden. „Sie greifen damit immer direkt ins Herz des Theaters ein.“

Geplant sind in der zweiten Spielstätte Kleines Haus 14 weitere Premieren wie die Uraufführung einer dramatischen Fassung von Ingo Schulzes Erzählung „Das Deutschlandgerät“ und die deutschsprachige Erstaufführung von „Das normale Leben oder Körper und Kampfplatz“ von Christian Lollike. Schauspieler Burghart Klaußner („Das weiße Band“) inszeniert Ibsens „Baumeister Solness“. Im Stück „Ich armer Tor“ nach Goethes „Faust“ sind Dresdner Männer in der Midlife-Crisis die Akteure. Die Inszenierung gehört zu den Produktionen der Bürgerbühne, die seit Jahren begeisterte Laiendarsteller ins Rampenlicht stellt.

Zwei weitere Produktionen komplettieren die Jubiläumssaison. Die Produktion „Radioortung - 10 Aktenkilometer Dresden“ dreht sich um die Stasi. „Der Fall aus dem All“ soll als „intergalaktisches Theaterspektakel“ in einem Dorf in der Sächsischen Schweiz uraufgeführt werden - Ort noch unbekannt. Ein Sonderprogramm mit Gastspielen der wichtigsten deutschsprachigen Bühnen und Lesungen von „Jahrhunderttexten“ wird im Juni vorgestellt.

Das „Neue Königliche Schauspielhaus“ war am 13. September 1913 eröffnet worden - in Anwesenheit namhafter Autoren wie Hauptmann, Stefan Zweig und Hugo von Hofmannsthal bei.

dpa

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