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Dresdner Philharmonie serviert zum Finale "Musikalischen Champagner"

Silvesterkonzert Dresdner Philharmonie serviert zum Finale "Musikalischen Champagner"

Die Dresdner Philharmonie hat sich zu Silvester von ihrem Publikum mit Operetten-Musik und Liedern aus dem alten Jahr verabschiedet. Für das Programm unter dem Titel «Musikalischer Champagner» erhielt das Orchester unter Leitung von Markus Poschner am Donnerstag im Albertinum viel Applaus.

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Quelle: dbr (Archivbild)

Dresden. Die Dresdner Philharmonie hat sich zu Silvester von ihrem Publikum mit Operetten-Musik und Liedern aus dem alten Jahr verabschiedet. Für das Programm unter dem Titel «Musikalischer Champagner» erhielt das Orchester unter Leitung von Markus Poschner am Donnerstag im Albertinum viel Applaus. Als Stargast war die Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel zu erleben, die Couplets und Lieder aus Werken von Oscar Straus, Jacques Offenbach und Friedrich Hollaender sang. Vor allem der männliche Teil des Publikums musste dabei Einiges wegstecken, denn mit Titeln wie «Ach Gott, wie sind die Männer blöde» (Offenbach) fiel Manzels musikalische Standpauke am letzten Tag des Jahres recht deutlich aus.

Bei der «Schwipsarie» aus Offenbachs «La Perichole» glänzte die preisgekrönte Schauspielerin erwartungsgemäß auch mimisch. Später mischte sie nachdenkliche Töne in das Silvesterkonzert, als sie einen Text von Friedrich Hollaender verlas, der 1933 vor den Nazis aus Deutschland flüchten musste. «Es steht uns auf der Stirn geschrieben, dass wir Fremde sind», rezitierte Manzel und wies damit auf eine Erfahrung hin, die gut eine Million Flüchtlinge in diesem Jahr in Deutschland machen mussten. Auch ein Lied über das aus einem Märchen von Hans Christian Andersen bekannte «Mädchen mit den Schwefelhölzchen» interpretierte sie und rührte damit die Zuhörer. Zum Finale gab es den obligatorischen «Radetzky-Marsch» von Johann Strauß, bei dem die Dresdner wie die Wiener mitklatschten.

dpa

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