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Dresdner Philharmonie geht zur neuen Spielzeit auf Wanderschaft durch die Stadt

Dresdner Philharmonie geht zur neuen Spielzeit auf Wanderschaft durch die Stadt

Die Dresdner Philharmonie schwärmt mit Saisonbeginn aus - in neue Spielstätten und zu anderen Formaten. „Wir sind auf einer ganz besonderen Reise, der Reise zu einem neuen Konzertsaal“, sagte Intendant Anselm Rose am Mittwoch in Dresden.

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Die Dresdner Philharmonie.

Quelle: Stephan Lohse

Da der Kulturpalast wegen Umbaus bis Herbst 2015 geschlossen bleibt, ist das Orchester auf Tour durch die eigene Stadt unterwegs. Schauspielhaus, Albertinum, Frauenkirche, Congress Center und weitere Bühnen stehen in der ersten Spielzeit „on the road“ zur Verfügung. Einige Spielorte sind bereits erprobt, anderen müssen mit Blick auf die Akustik ertüchtigt werden. Die Kosten dafür übernimmt die Stadt.

Stars wie die Geigerinnen Viktoria Mullova und Anne-Sophie Mutter, die Dirigenten Kurt Masur, Juri Temirkanow und Sir Neville Marriner oder Sänger wie René Pape und Matthias Goerne halten der Philharmonie die Treue. Ehrendirigent Masur, der nach seinem Sturz in Paris die beiden für dieses Wochenende geplanten Konzerte in Dresden absagen musste, trägt in der kommenden Saison den Titel „Artist in Residence“ und geht mit den Dresdnern und einem Beethoven-Zyklus auch zweimal auf Deutschland-Tour. Weitere Tourneen führen die Philharmonie mit Chefdirigent Michael Sanderling nach Großbritannien (Oktober) und Japan (Juni 2013). Eine große Deutschland-Tour bestreitet zudem der frühere Philharmonie-Chef Rafael Frühbeck de Burgos im Mai 2013.

Intendant Rose ging am Mittwoch davon aus, dass die Philharmonie im Herbst 2015 den Schlüssel für ihren neuen Konzertsaal erhält. Im kommenden Juni wird das städtische Orchester letztmalig im „alten“ Kulturpalast spielen, der seit seiner Eröffnung 1969 als Spielstätte diente. Der Umbau soll rund 80 Millionen Euro kosten. Ein Risiko bleibt dennoch - nicht nur finanziell. 2007 musste das Orchester schon einmal wegen Brandschutzmängeln den Kulturpalast fluchtartig verlassen. In der folgenden Interimszeit gingen der Philharmonie 45 Prozent ihres angestammten Publikums verloren. Mit einem solchen Wert rechnet das Orchester auch jetzt.

Allerdings hofft man gleichzeitig darauf, neue Fans zu gewinnen. Dem dienen unter anderem zwei neue Formate im Hygiene-Museum: Bei der einstündigen Matinee am Vormittag können Eltern ihre Kinder nicht nur zur Betreuung im Musikspielzimmer abgeben, als Besucher des Konzertes bekommen sie auf Kosten der Philharmonie auch noch eine Tasse Kaffee und ein Croissant serviert. Die „Blaue Stunde“ am Nachmittag - gleichfalls ein 60-minütiges Konzert - wird mit einem Glas Wein oder einer Tasse Tee und einem Snack versüßt.

dpa

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