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Dresdner Philharmonie bekommt Residenz in London - Tourneen weltweit

Dresdner Philharmonie bekommt Residenz in London - Tourneen weltweit

Die Dresdner Philharmonie nutzt ihre Interimszeit ohne feste Spielstätte und gibt auch in der kommenden Saison Konzerte in aller Welt. Gleich zu Beginn der Spielzeit gastiert das Orchester in Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay.

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Michael Sanderling, Chefdirigent der Dresdner Philharmonie

Quelle: dpa

In der Londoner Cadogan Hall erhalten die Philharmoniker im Juni 2015 eine Residenz, wie das Orchester am Freitag mitteilte. Anschließend geht es nach Japan und Südkorea. Auch deutsche Städte stehen auf dem Tourplan.

Die 1870 gegründete Philharmonie ist reiseerfahren. Als erstes deutsches Orchester ging sie 1909 auf eine ausgedehnte Nordamerika-Tournee. Auch zu DDR-Zeiten waren die Musiker international unterwegs. Die Philharmoniker haben zu Hause seit 2012 kein Stammhaus mehr, weil der Kulturpalast zu einem modernen Konzertsaal umgebaut wird. Deshalb spielen sie auf provisorischen Bühnen in Museen und Kirchen der Stadt. Chefdirigent Michael Sanderling zollte seinen Musikern am Freitag dafür Respekt.

Die laufende Saison sei sehr anstrengend, habe aber auch viele schöne Erlebnisse gebracht. „Das alles hilft uns über die eine oder andere Beschwerlichkeit hinweg“, sagte er. Ursprünglich sollte die Interimsphase schon im Herbst 2015 zu Ende sein. Nach Bauverzögerungen rechnet das Orchester nun fest mit einer Eröffnung des neuen Saales im Frühjahr 2017. In der neuen Spielzeit sind insgesamt 124 Konzerte geplant. Dabei widmet sich die Philharmonie auch Raritäten wie der Musik von Hans Rott (1858-1884) und Rudi Stefan (1887-1915).

Als Solisten sind unter anderen die Sänger Johan Botha und René Pape, Schlagzeug-Star Martin Grubinger, Harfenist Xavier de Maistre und Tabea Zimmermann (Bratsche) zu erleben. Mit Marek Janowski und Rafael Frühbeck de Burgos kehren zwei frühere Philharmonie-Chefs als Gäste an das Pult zurück. „Artist in Residence“ ist der Pianist Martin Helmchen, Erster Gastdirigent der Franzose Bertrand de Billy.

dpa

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