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Dresdner Ostrale endet mit Besucherrekord

Rund 25 000 Gäste Dresdner Ostrale endet mit Besucherrekord

Die Ostrale, Dresdens große jährliche Ausstellung für zeitgenössische Kunst, ist in ihrer 16. Auflage mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Nach Angaben der Organisatoren wurden seit Anfang Juli rund 25 000 Gäste bei der Schau mit dem Titel „error: X“ gezählt, im Vorjahr waren es etwa 20 000.

Die Ostrale, Dresdens große jährliche Ausstellung für zeitgenössische Kunst, ist in ihrer 16. Auflage mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen
 

Quelle: Aja Schneider

Dresden.  Die Ostrale, Dresdens große jährliche Ausstellung für zeitgenössische Kunst, ist in ihrer 16. Auflage mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Nach Angaben der Organisatoren wurden seit Anfang Juli rund 25 000 Gäste bei der Schau mit dem Titel „error: X“ gezählt, im Vorjahr waren es etwa 20 000. Im Dresdner Ostragehege, wo die Ausstellung heimisch ist, waren rund 1000 Präsentationen von 200 Künstlern aus 42 Ländern zu sehen.

Außerdem machte die Ostrale offenbar erfolgreich Station in Dresdens Partnerstadt Wrocław (Breslau), die in diesem Jahr auch Europas Kulturhauptstadt ist. In Polen waren zeitgenössische Arbeiten von 64 Künstlern und Künstlergruppen aus Dresden zu sehen. Rund 17 000 Besucher seien dort gezählt worden, teilten die Ostrale-Organisatoren gestern in ihrem Fazit mit.

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Der 17. Ostrale-Jahrgang ist demzufolge schon geplant, er soll vom 28. Juli bis 1. Oktober über die Bühne gehen. Wo genau, ist aber noch unklar.

Denn die Zukunft der Liegenschaft, in denen die Ostrale untergebracht ist, bleibt weiter offen. Die Dresdner Stadtspitze hatte sich im Juli klar für die Zukunft der Ausstellung an diesem Ort ausgesprochen und damit erstmals ein klares Bekenntnis in dieser Hinsicht geliefert (DNN berichteten).

Die Organisatoren hoffen auf (mindestens) noch ein weiteres Jahr am alten Standort, danach könnte – je nach kommunaler Beschluss- und Finanzlage – die Sanierung der alten Gebäude beginnen. Dafür jedoch ist eine Millionensumme im städtischen Haushalt notwendig. Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) hatte in den DNN bereits einen mögliche Zeitkorridor für den Umbau der Futterställe, der Ostrale-Heimat, genannt: bis 2025 (dann will Dresden Europas Kulturhauptstadt sein).

Für Ostrale-Direktorin Andrea Hilger war die diesjährige Ausstellung ein klarer Erfolg. „Die Ostrale verleiht zudem der Wahrnehmung Dresdens eine gerade in diesen Jahren wichtige, weil weltoffenere und modernere Facette“, wurde sie in der Mitteilung zitiert. Auch Hilger hofft, „die „Kunstschau im nächsten Jahr an gleicher Stelle fortführen zu können“. Über den aktuellen Stand der Dinge soll die Öffentlichkeit jedenfalls in Kürze ins Bild gesetzt werden, hieß es.

Von Torsten Klaus

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