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Dresdner Musikfestspiele 2013 stehen unter dem Motto „Empire“

Dresdner Musikfestspiele 2013 stehen unter dem Motto „Empire“

Die Dresdner Musikfestspiele reisen im kommenden Jahr ins musikalische Weltreich. Unter dem Motto „Empire“ stehen vom 11. Mai bis 2. Juni zwar Künstler aus Großbritannien besonders im Fokus.

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Die Dresdner Musikfestspiele reisen 2013 ins musikalische Weltreich.

Quelle: dpa

Intendant Jan Vogler fasst das Thema aber weiter. „Es steht sowohl für das britische Weltreich als auch generell für die Idee und die Versuchung des Strebens nach einem „Empire“, die den sächsischen Hof um August dem Starken ebenso beschäftigt haben wie die russischen Zaren oder die Habsburger Kaiser“, sagte er am Dienstag in Dresden.

Wie in den Vorjahren bietet das bekannteste ostdeutsche Klassikfest ein Schaulaufen der Stars. Als Besonderheit wird es diesmal in Berlin eröffnet - mit einem Konzert der New Yorker Philharmoniker unter ihrem Chef Alan Gilbert und mit dem Solisten Emanuel Ax (Klavier).

Die New Yorker sind im kommenden Jahre als „Orchestra in Residence“ Ehrengäste des Dresdner Festivals und treten drei Mal auf. Bei einem der Konzerte wird die Gläserne VW-Manufaktur zur Bühne. Der finnische Komponist Magnus Lindberg richtet eigens für diesen Abend sein Stück „Kraft“ für die moderne Industriearchitektur ein, hieß es.

Auch Perkussionsinstrumente aus Altmetall werden erklingen. Geigen-Virtuose Joshua Bell spielt eine Serenade von Leonard Bernstein. Ohnehin geizt das Festival auch bei der fünften Auflage unter Leitung von Vogler nicht mit Stars. Zu den Gästen gehören der Pianist Yefim Bronfman, das Takás Quartet, die Academy of St. Martin in the Fields, die Geigerinnen Viktoria Mullova und Nicola Benedetti sowie Jordi Savall - ein Star der Alten Musik.

Auch britischer Humor soll nicht zu kurz kommen: Das Ukulele Orchestra of Great Britain spielt in der Semperoper auf. Das Londoner Philharmonia Orchestra reist mit dem Dirigenten Esa-Pekka Salonen an, das Orchester des Teatro Regio aus Turin führt Verdis „Requiem“ in der Kreuzkirche auf. Dirigent Hartmud Haenchen steht am Pult der Königlichen Philharmonie aus Stockholm, auch das City of Birmingham Symphony Orchestra mit Andris Nelsons gehört zu den Gästen.

Das international besetzte Dresden Festspielorchester kommt nach der Premiere in diesem Jahr erneut zusammen und widmet sich unter Leitung von Ivor Bolton der Barockmusik. Den Schlusspunkt setzt der in Kanada beheimatete Singer-Songwriter und Komponist Rufus Wainwright - eine schillernde Figur mit einem Repertoire zwischen Pop und Klassik.

dpa

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