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Dresdner Museumsdirektor Fischer fordert mehr Spielraum für kulturelle Institutionen

Dresdner Museumsdirektor Fischer fordert mehr Spielraum für kulturelle Institutionen

Er baute als Direktor das Folkwang Museum Essen und dessen Sammlung aus. Als Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kann Hartwig Fischer auf das Bekenntnis des Freistaates zur Kultur setzen.

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SKD-Generaldirektor Hartwig Fischer

Quelle: dpa

Generell wünscht er sich aber mehr Flexibilität und Unternehmertum für kulturelle Institutionen.

Frage:

Was soll eine neue Bundesregierung in der Kulturpolitik und speziell für die Museen vordringlich tun?

Hartwig Fischer: Mit strategischer Präzision fördern, wo die Fördermittel langfristig einen erheblichen Mehrwert produzieren, und die Zukunft der Institutionen sichern.

Kultur ist Ländersache - ist das noch ein zeitgemäßes Modell?

Ja. Aber die Länder sollten den kulturellen Institutionen, gerade wegen der wachsenden Schwierigkeiten, mehr Flexibilität, mehr Spielraum, mehr Unternehmertum ermöglichen.

Der Sparkurs in manchen Ländern gefährdet aktuell etliche Kultureinrichtungen, etwa in Nordrhein-Westfalen oder Sachsen-Anhalt. Wie sehen Sie die finanzielle Situation?

Sie ist teilweise besorgniserregend, prekär, gefährlich.

Braucht Deutschland einen Bundeskulturminister?

Wir brauchen ein nicht nachlassendes Engagement bei Bund, Ländern und Kommunen für das, was Deutschland, was Europa auszeichnet - kultureller Reichtum.

Simona Block, dpa

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