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Dresdner Linksjugend trauert um verstorbene Lisa-Marie Jatzke

Dresdner Linksjugend trauert um verstorbene Lisa-Marie Jatzke

Nach dem plötzlichen Tod der Dresdnerin Lisa-Marie Jatzke auf dem Landesparteitag der sächsischen Linken herrscht in der Dresdner Linksjugend tiefe Trauer. „Sie war für uns und viele andere in erster Linie nicht nur Mitstreiterin und Genossin sondern eine Freundin, die mit ihrer Lebensfreude und Energie auch immer andere Menschen begeistert hat“, teilte der Jugendverband mit.

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Die Linke hat ihren Parteitag in Chemnitz nach einem Todesfall abgebrochen.

Quelle: dpa

Jatzke war am Sonntagmorgen in Folge eines epileptischen Anfalls am Rande des Landesparteitags in Chemnitz verstorben. Das Treffen wurde daraufhin abgebrochen.

„Lisa hatte einen ansteckenden Humor, war eine sympathische Polemikerin, begabte Sängerin, engagierte Antifaschistin und überzeugte und aufrichtige Streiterin gegen Ungerechtigkeit und Widerwärtigkeiten, insbesondere gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie“, würdigte die Linksjugend die 20-Jährige. „Von Lisa bleiben uns zahlreiche schöne Erinnerungen, Bilder, Töne, Werke, Sprüche und Witze, an die wir uns gern erinnern und erinnern werden, auch wenn es sehr schmerzlich ist.“

Die Dresdner Linksjugend sagt wegen der schockierenden Nachricht das für Dienstag geplante Treffen mit Linke-Stadträtin Anja Apel ab, bei dem des um alternative Schulformen gehen sollte. Stattdessen wolle man gemeinsam trauern, sagt Silvio Lang von der Linksjugend. "Sie war ein Mensch, der in sehr vielen Sotuationen ein ansteckendes Lächeln hatte", erinnert er an die 20-Jährige, die beruflich in einem Pflegewohnheim beschäftigt war.

Auch der Koordinierungskreis auf Stadtebene, dem Jatzke seit etwa einem Jahr angehörte, sei in den nächsten Tagen kaum zu inhaltlicher Arbeit in der Lage. Zu schwer wiege der persönliche Verlust. "Lisa war nicht nur sehr engagiert, sondern vielen von uns auch eine wichtige Freundin", sagt Lang. Jatzke war erst im September in das Gremium wiedergewählt worden. Ob jetzt eine Nachwahl erforderlich ist, müsse die Gruppe noch diskutieren.

 

sl / dpa

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