Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Kunstsammlungen entwickeln Kunst-App

Artomat in Testphase Dresdner Kunstsammlungen entwickeln Kunst-App

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben eine App für Gegenwartskunst entwickelt. Der „Artomat“ solle helfen, Werke sehen und entdecken zu lernen, sagte die Direktorin des Albertinums, Hilke Wagner, am Donnerstag.

Voriger Artikel
Die Dresdner Theatergruppe Spielbrett feiert ihr 30-Jähriges
Nächster Artikel
Abschlusskonzert der Singewoche
Quelle: Archiv

Dresden. „Artomat“ für Kunstgenuss: Eine App soll Lust auf Gegenwartskunst machen. Der von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) gemeinsam mit Wissenschaftlern und Technikern entwickelte „Artomat“ helfe, Werke sehen und entdecken zu lernen, sagte die Direktorin des Albertinums, Hilke Wagner, am Donnerstag. Dabei gehe es nicht darum, Informationen zu Kunstwerken abzurufen. Mit der digitalen Applikation zur individuellen Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst könnten Arbeiten spielerisch analysiert werden.

An dem vom Bund geförderten Projekt sind die TU Dresden und die Berliner Agentur TBO Interactive für digitale Medien beteiligt. Die App wird mit Schülern, Kindern und „affinen Erwachsenen“ getestet und ist ab 2016 kostenfrei nutzbar - zunächst für das iOS-Betriebssystem, später auch für Android-Geräte, sagte TBO-Geschäftsführer Steve Johnson-Wozowiecki. Die SKD beträten damit Neuland. Denn bisher gebe es nur Apps zur Bilderkennung, die auf eine Ausstellung oder ein Museum bezogen seien. „Der „Artomat“ funktioniert weltweit - im Dorfmuseum wie im MoMa.“

Laut Wagner kann damit spielerisch jedes Kunstwerk erkundet werden. Dafür muss das Gemälde, die Grafik, die Skulptur oder auch eine Installation fotografiert werden. Dann können Gattung, dominierende Farbe und Technik bestimmt, das Werk gedeutet, mittels Titelgenerator benannt und per Filter die Linienstruktur erfasst werden. Dabei gibt es jeweils eine Auswahl. Wird das Foto gespeichert, entsteht mit der Zeit eine ganz individuelle Kunstsammlung auf dem Handy - wie bei der Musik.

Als Ergänzung gibt es eine Tour durch die komprimierte und interaktiv gestaltete Kunstgeschichte - von der Höhlenmalerei über die Antike bis zur Gegenwartskunst. „Der „Artomat“ ist wie eine Brille mit der Aufforderung, mittels eigentlich Vertrautem näher hinzuschauen“, sagte Wagner. Statt frontaler Kunstvermittlung sei dabei die eigene Interpretation gefragt. Damit werde der Betrachter zum „Vollender des Kunstwerks“.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur News

Entwirren Sie mit schnellem Auge und flinkem Geist den Buchstabensalat des Rätselspiels! Hier kostenlos im Spieleportal von DNN.de spielen! mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr