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Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister öffnet wieder - „Sixtinische Madonna“ ist umgezogen

Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister öffnet wieder - „Sixtinische Madonna“ ist umgezogen

Neubegegnung mit Altbekanntem: Die seit Mitte Januar baubedingt geschlossene Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden wird am Dienstag wiedereröffnet - reduziert und neu geordnet.

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Die Galerie Alte Meister in Dresden. (Archivbild)

Quelle: dpa

„Wir zeigen nahezu 400 der bisher rund 700 ausgestellten Bilder“, sagte Direktor Bernhard Maaz der Nachrichtenagentur dpa.

Grund für die erzwungene Dezimierung ist die dringend notwendige Sanierung des Semperbaus am Zwinger, dem Domizil des Museums. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert war zuletzt von 1989 bis 1992 gründlich rekonstruiert und modernisiert worden.Nach dem Umzug der Rüstkammer ins Schloss wird zunächst im Ostflügel des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert gebaut, danach im Westflügel.

Die Galerie musste die von ihr genutzten Säle, Räume und Kabinette im Ostteil räumen und eine Interimspräsentation im Westteil gestalten. Jedes Bild wurde von Restauratoren und Wissenschaftlern begutachtet und entsprechend der Hängekonzeption neu gehängt oder auf Zeit aussortiert. Nur ein Werk blieb am alten Ort: „Der Zinsgroschen“ von Tizian. Das um 1516 entstandene Gemälde hat eine spezielle Wandvitrine und ist konservatorisch sehr empfindlich. „Alle anderen haben einen neuen Platz“, sagte Maaz.Raffaels.

Die „Sixtinische Madonna“, das Aushängeschild der Galerie, musste von der Belletage ins Erdgeschoss umziehen. Sie hängt wie 2012 in der Sonderschau zum 500. Jubiläum ihrer Entstehung in neuem Rahmen im Gobelinsaal. Die Altartafel ist neben Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ im Louvre das berühmteste Gemälde der Renaissance und befindet sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts in der Dresdner Gemäldesammlung.

Der Rundgang führt nun erstmals durch Europas Kunstgeschichte als historische Entwicklung und vereint schulübergreifend Werke von Künstlern nördlich und südlich der Alpen. Er reicht von Porträtkunst der Dürerzeit über Altarkunst um 1500, Manierismus und Caravaggismus bis zur Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts und die Kunst im Zeitalter der Aufklärung. Alle Meisterwerke sind wieder zu sehen, sagte Maaz. „Die Essenz der Sammlung.“

dpa

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