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Dresdner Ausbildungseinrichtung lädt erstmals zu den Dresdner Meisterkursen Musik

Dresdner Ausbildungseinrichtung lädt erstmals zu den Dresdner Meisterkursen Musik

Meisterkurse geben Musikstudenten willkommene Gelegenheit, sich für ihre künstlerische Fortentwicklung Anregungen auch außerhalb des gewohnten Hochschul-Kosmos, von anderen als den vertrauten Lehrern zu holen.

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Die Dresdner Musikhochschule: das ehrwürdige alte Gebäude.

Quelle: Marius Leicht

Und sie bieten nicht selten die Chance, prominente Vertreter des jeweiligen Fachs näher als nur im Konzert zu erleben und von ihnen Rat für die geplante eigene Karriere zu erhalten. Auch die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden macht regelmäßig derartige Angebote. Doch das, womit die Ausbildungseinrichtung in diesem Sommer lockt, das reizt den künstlerisch-pädagogischen Ansatz solcher Kurse noch einmal kräftig aus: Unter dem Motto "Musik international - Musik interdisziplinär - Musik intermedial" finden vom 19. bis 31. August erstmals die Dresdner Meisterkurse Musik (DMM) statt. Gedacht ist ein Brückenschlag über mehrere künstlerische Sparten hinweg, erhofft ein Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen und unterschiedlichen Medien. Professoren der hiesigen Musikhochschule, Dozenten der Dresdner Spitzenorchester sowie internationale Gäste leiten Kurse für Studierende aus aller Welt. Doch neben dem künstlerischen Unterricht werden eben auch Ergänzungskurse zur Musikermedizin und Musikpädagogik sowie Vorträge und Füh-rungen mit Vertretern aus Philosophie, Literatur und Malerei angeboten. Und damit neben dem Lernen und Lehren die Umgebung nicht aus dem Blickfeld gerät, will ein Erlebnisprogramm die Gäste mit Sachsen und seiner Landeshauptstadt bekannt machen.

"Wir etablieren damit ein in Sachsen neues Format, das ganz bewusst auch in Kooperation und im Kontext mit den durch Christian Thielemann, Michael Sanderling und Jan Vogler erblühenden Dresdner Institutionen gedacht ist, wollen die räumlichen Möglichkeiten unserer Hochschule mit Konzertsaal, Kleinem Saal und angrenzender Ensembleräume nutzen und mannigfache Möglichkeiten der internationalen Begegnung schaffen", blickt Hochschul-Rektor Ekkehard Klemm voraus. "Die Musikhochschule, die Landeshauptstadt und der Freistaat haben dadurch die große Chance, sich im Wettbewerb der europäischen Musikhochschulen, kultureller Events und überregionaler Ausstrahlung weiter zu profilieren", fasst Klemm seine damit verbundenen Hoffnungen zusammen. Initiiert hat der Rektor die DMM gemeinsam mit Prorektor Andreas Baumann, der auch die Projektleitung inne hat.

Der Dozentenkreis der unter Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Sabine von Schorlemer stehenden DMM liest sich illuster: Mira Wang, Igor Malinovsky und Yuki Manuela Janke leiten Kurse im Fach Violine. Nils Mönkemeyer lädt die Bratschisten ein, Danjulo Ishizaka und Isang Enders widmen sich den Cellisten. Oboisten können sich Anregungen von Céline Moinet holen. Jeweils gemeinsame Kurse geben Robert Langbein und Christian-Friedrich Dallmann im Fach Horn sowie Malte Burba und Till Brönner für Jazztrompete. Pianisten können sich bei Daniel Pollack oder Arkadi Zenzipér weiterbilden, Gitarristen bei Thomas Fellow. Den jungen Sängern schließlich widmet sich Evelyn Herlitzius. Als Besonderheit bieten Yuki Manuela Janke und Isang Enders das Kursformat DMM 20+ an, bei dem erfolgreiche junge Künstlerinnen und Künstler mit Studierenden ihrer eigenen Generation arbeiten.

Für interdisziplinäre Angebote konnten Hans-Christian Jabusch (Musikermedizin und Physioprophylaxe), Wolfgang Lessing (Musikpädagogik), Hartmut Puls (Physioprophylaxe) und Günter "Baby" Sommer (Freie Improvisation) gewonnen werden; das Intermediale bedienen mit Vorträgen und Führungen der Schriftsteller und Dramaturg Friedrich Dieckmann, der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Hartwig Fischer, der Dirigent und Musikwissenschaftler Peter Gülke, der ehemalige Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister Harald Marx sowie Nike Wagner, Publizistin, Dramaturgin und Leiterin des Kunstfestes Weimar.

Während an der Hochschule die organisatorischen Vorbereitungen für das Projekt auf Hochtouren laufen, sind die ersten Anmeldungen bereits eingetroffen. Bis zum 1. Mai können sich Interessenten für die von den Dresdner Neuesten Nachrichten präsentierten DMM registrieren lassen, in deren Rahmen übrigens auch die 2. Internationale Alumniakademie stattfindet.

Wie in der Regel üblich, können Interessenten sich aber auch als passive Teilnehmer anmelden. Angesprochen werden damit nicht nur Musikstudenten oder -interessierte, die sich durchaus auch durchs Zuschauen und -hören Anregungen holen können, sondern ebenso Dresdner und ihre Gäste, die sich generell für die Arbeit der Künstler und der Hochschule interessieren. Für diese dürften besonders die Tageskarten interessant sein. Gesucht werden darüber hinaus aber auch Dresdner, die für jene Kursteilnehmer, die die sich aus Kursgebühren, Anreise und Übernachtungskosten summierende finanzielle Last nicht komplett tragen können, kostenlose Übernachtungs- und Frühstücksmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Klemm und Baumann setzen große Hoffnungen in die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Dresdner, die diese ja unlängst beim Evangelischen Kirchentag eindrucksvoll unter Beweis gestellt hätten. "Solcherart Unterstützung würde positive Signale aus der Kulturstadt Dresden und seiner Musik liebenden Bürgerinnen und Bürger in die Ferne senden". Dresdner, die helfen möchten, können sich unter Tel. 0351/4923684 (Di 10-13 und Fr 10-12 Uhr) oder per E-Mail unter dmm@hfmdd.de melden.

@www.hfmdd.de/dmm

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.03.2013

Sybille Graf

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