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Dresdner Albertinum erhält einen Polke-Raum - Sonderschau mit Nachkriegs- bis Gegenwartskunst geplant

Dresdner Albertinum erhält einen Polke-Raum - Sonderschau mit Nachkriegs- bis Gegenwartskunst geplant

Nach Gerhard Richter, Georg Baselitz und A.R. Penck bekommt nun auch Sigmar Polke (1941-2010) einen eigenen Raum im Dresdner Albertinum. Die Galerie Neue Meister statte einen Saal ausschließlich mit Werken des Malers und Grafikers aus, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen am Mittwoch in Dresden mit.

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ach Gerhard Richter, Georg Baselitz und A.R. Penck bekommt nun auch Sigmar Polke einen eigenen Raum im Dresdner Albertinum (Archivbild).

Quelle: Sebastian Kahnert

Die Bilder sollen einen pointierten Eindruck in sein Schaffen vermitteln. Mit Richter und Baselitz haben zwei der wichtigsten Gegenwartskünstler, die zudem aus Sachsen stammen, separate Räume im 2010 neu eröffneten Ausstellungsgebäude an der Brühlschen Terrasse.

Richter hat zwei Säle mit Bildern aus seinem Schaffen seit 1963 sowie aktuellen Arbeiten bestückt, Baselitz ist mit zwölf wichtigen Werken vertreten. Ein weiterer Raum wurde dem Dresdner Penck - eigentlich Ralf Winkler - gewidmet. Der aus Schlesien stammende Polke studierte und arbeitete mit Richter in den 1960er-Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf zusammen.Sonderschau mit Nachkriegs- bis Gegenwartskunst in Dresden.

Zudem zeigt die Galerie Neue Meister vom 7. Februar an 65 Jahre deutsch-deutsche Kunst in der  Ausstellung „geteilt/ungeteilt". Es ist die zweite große Sonderschau in dem 2010 wiedereröffneten Albertinum, wie die Staatlichen Kunstsammlungen am Mittwoch mitteilten. Rund 120 Werke sollen exemplarisch die Kunst von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart veranschaulichen. Die Gemälde vorwiegend aus eigenem Bestand treten mit Werken aus der Skulpturensammlung sowie Fotografien und Videoarbeiten in einen Dialog, wie es hieß.

Zu den Exponaten gehören das Bild „Tod von Dresden„ von Wilhelm Lachnit, ein expressiv-abstraktes Frühwerk von Karl Otto Götz, A.R. Pencks „Denkmal für das geteilte Deutschland" oder Arbeiten der jüngeren Künstlergeneration aus dem In- und Ausland. Die Schau ist ein Jahr lang im Albertinum zu sehen, wo bis 1988 auch die großen Übersichtsausstellungen zur Kunst in der DDR stattfanden.

dpa

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