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Dresden erwartet deutschen Bigband-Nachwuchs zum Wettbewerb

Dresden erwartet deutschen Bigband-Nachwuchs zum Wettbewerb

Dresden. Dresden wird vom 9. bis 11. November zur Sessionbühne für die besten Nachwuchs-Bigbands aus Deutschland. Im Wettbewerb „Jugend jazzt“ treten Formationen aus zehn Bundesländern an, teilten die Organisatoren am Dienstag in Dresden mit.

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Die drei besten Bigbands dürfen an Workshops mit namhaften Jazzern wie dem Trompeter Till Brönner teilnehmen.

Quelle: Sebastian Kahnert

Der Wettbewerb ist auf Laien-Musiker beschränkt, die auch nicht älter als 18 Jahre alt sein dürfen. Die Bands müssen sich bis zu 20 Minuten vor einer Jury präsentieren. Die besten sechs kommen eine Runde weiter und spielen dann das Finale unter sich aus. Die meisten Bigbands stammen von Gymnasien.

Die drei besten Bigbands dürfen an Workshops mit namhaften Jazzern wie dem Trompeter Till Brönner und dem Posaunisten Jiggs Whigham teilnehmen und zudem ein Konzert spielen. Brönner blickte am Dienstag optimistisch in die Zukunft. „Mir wird um den Nachwuchs nicht bange. Er braucht aber mehr mediale Aufmerksamkeit“, sagte der bekannte Trompeter, der an der Dresdner Musikhochschule Professor ist. Wenn sich heute an Schulen Bands gründen würden, dann vor allem im Jazz. Deshalb stelle sich für ihn die Frage nicht, ob der traditionelle Jazz irgendwann einmal aussterbe. Vielleicht sei es aber gut, wenn die Frage immer mal wieder auftauche und zum Nachdenken über Förderung anrege.

Beim Dresdner Wettbewerb erhält der Nachwuchs jedenfalls starken Rückenwind. Geldgeber sind unter anderem das Bundesfamilienministerium, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Autohersteller Skoda, der die Preise finanziert.

Der Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ in Regie des Deutschen Musikrates wird jeweils im Wechsel für Bigbands und für kleine Formationen ausgerichtet. Neben dem 1988 gegründeten Bundesjazzorchester ist „Jugend jazzt“ das zweite große Förderprojekt des Musikrates in dieser Sparte. In Dresden treten insgesamt 250 junge Jazzer aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein an.

dpa/sn

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