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"Dresden-Preis": Chefanklägerin des Internationalen Straftgerichtshof hält Laudatio auf Emmanuel Jal

"Dresden-Preis": Chefanklägerin des Internationalen Straftgerichtshof hält Laudatio auf Emmanuel Jal

Februar erhält Emmanuel Jal, ein ehemaliger sudanesicher Kindersoldat, den internationalen Friedenspreis „Dresden-Preis“ in der Semperoper. Als Laudatorin konnte Fatou Bensouda, Chefanklägerin beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, gewonnen werden, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit.

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Fatou Bensouda, Chefanklägerin beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, ehrt den Träger des "Dresden-Preises". (

Quelle: Max Koot Studio)

Am 16. Bilder der Verleihung im Jahr 2013:

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Das hat uns aus der Bahn geworfen, plötzlich war der Ernstfall eingetreten“, berichtete Petrow.

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Der diesjährige Preisträger Emmanuel Jal zog als Kind in den sudanesischen Bürgerkrieg. Im Alter von elf Jahren musste er bereits zur Waffe greifen. Heute ist der 33-Jährige als Friedensaktivist und Rapper unterwegs. Jal engagiert sich bei Amnesty International und bei Organisationen, die sich für die Kontrolle von Waffenexporten und gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten einsetzen. Wegen des weiterhin bestehenden Konflikts im Südsudan erhalte die Preisverleihung an ihn eine beklemmende Aktualität, so die Veranstalter.

Die Preisverleihung wird von der Organisation Friends of Dresden Deutschland und der Semperoper Dresden organisiert. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben. Die Preissumme wird gestiftet von der Klaus Tschira Stiftung Heidelberg. Der erste Preisträger war im Jahr 2010 der Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, dem der Preis für sein Engagement für die atomare Abrüstung in den 80er-Jahren verliehen wurde. Im Jahr 2011 wurde Daniel Barenboims beispielhafter Einsatz für einen Dialog im Nahen Osten geehrt. 2012 erhielt der Kriegsfotograf James Nachtwey den Dresden-Preis. Im Februar 2013 wurde der ehemalige sowjetische Offizier Stanislaw Petrow ausgezeichnet, der 1983 entscheidend mithalf, einen Atomkrieg zu verhindern. Karten für die Veranstaltung gibt es in der Schinkelwache am Theaterplatz und online unter Semperoper.de. Sie kosten 15 Euro sowie 7,50 Euro für Schüler und Studenten.

dbr

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