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Dresden: Freiraum Elbtal erneut vor Gericht – Kundgebung gegen das Vorgehen

Dresden: Freiraum Elbtal erneut vor Gericht – Kundgebung gegen das Vorgehen

Wagenplatz-Bewohner aus der gesamten Republik reisen am Dienstag nach Dresden, um den „Freiraum Elbtal e.V." zu unterstützen. Anlass ist die zweite Gerichtsverhandlung über eine Räumungsklage gegen den Verein, die 13.30 Uhr im Landgericht Dresden, Lothringer Straße 1, beginnt.

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Der Verein Freiraum Elbtal steht am Dienstag zum zweiten Mal vor Gericht.

Quelle: Stephan Lohse
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Rund 200 Unterstützer beteiligten sich an einer Mahnwache für Freiraum Elbtal oder nahmen als Beobachter an der Verhandlung teil.

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Derzeit finden in der Landeshauptstadt die bundesweiten „Wagentage" statt. Eingebettet in ein umfangreiches Kulturprogramm werde der „Freiraum Elbtal e.V." um 12 Uhr vom Puschkinplatz zum Landgericht am Sachsenplatz ziehen, kündigt Lothar Lange vom Verein an. Ab 14 Uhr werde es eine Kundgebung vorm Gerichtsgebäude geben.

Wie berichtet, steht der Verein als Beklagter zum zweiten Mal vor Gericht. In dem Zivilverfahren wird er auf Herausgabe des Grundstücks Leipziger Straße 33a verklagt. Der Verein verließ nach der Kündigung durch die Eigentümer im Juni 2013 das Gelände nicht. Als Gründe nennt er die unklare Situation über die Bebaubarkeit des Grundstücks und die fehlende Aussicht auf ein Ausweichgelände in Dresden. Eine erste Verhandlung mündete in einem Vergleich, der Kläger – die Erbengemeinschaft Grumbt – widersprach diesem Urteil aber nach wenigen Tagen.

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Impressionen vom Gelände des Freiraum Elbtal e.V.

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„Wenn das Grundstück für mehrere Jahre brachfällt, dann ist niemandem geholfen. Wir wollen auf dem Grundstück bleiben dürfen, bis eine sichere Perspektive für den Freiraum Elbtal und seine Nutzer gefunden ist“, erklärte der Vereinsvorsitzende Thomas Heroldt. Mehrmals hätte der Verein das Gespräch mit dem Eigentümer gesucht, auch von Seiten der Stadt hätte es bisher keine Rückmeldung bezüglich einer innerstädtischen Ausweichmöglichkeit gegeben. Deshalb wolle man sich am Dienstag erneut an die Öffentlichkeit wenden, um zu zeigen, dass kulturelle Freiräume, Initiativen und Kulturschaffende bezahlbaren Raum brauchen, um zu existieren.

kat./cg

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