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Dixieland Festival Dresden muss sparen: Parade muss 2014 ohne Lkw auskommen

Dixieland Festival Dresden muss sparen: Parade muss 2014 ohne Lkw auskommen

Sparmaßnahmen prägen schon jetzt das 44. Internationale Dixieland Festival Dresden: So wird die traditionelle Dixieland Parade am letzten Festivaltag 2014 nicht rollend, sondern marschierend durch die Innenstadt führen.

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Die große Abschlussparade des Dixielandfestivals ist 2014 aus finanziellen Gründen nur noch zu Fuß unterwegs.

Quelle: Oliver Killig

Grund ist die Schließung des Kulturpalastes – der Hauptspielstätte des Festivals. Dadurch fehlen den Veranstaltern Ticketeinnahmen in Höhe von 50.000 Euro.

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Die Abschlussparade des Dixielandfestivals 2013 in Dresden zog Zehntausende Besucher an.

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Nach mehr als vier Jahrzehnten musste sich im vergangenen Jahr die Sächsische Festival Vereinigung e.V., die jährlich das Dixieland Festival organisiert, erstmals nach einer anderen Hauptspielstätte umschauen. Weil der Kulturpalast geschlossen wurde, mussten die beiden großen internationalen Dixieland Konzerte in andere Räumlichkeiten – den Schlachthof – verlegt werden. Fazit: Zwar haben die Gäste die neue Konzertstätte „gut angenommen“, wie Geschäftsführer Joachim Schlese betonte, allerdings hätte der Alte Schlachthof auch ein großes Manko: „Im Kulturpalast konnten wir über 2000 Gästen einen Platz bieten, im Alten Schlachthof sind es nur noch 1000“, berichtet Schlese. Daraus resultieren weniger verkaufte Tickets und der Einnahmenverlust von 50.000 Euro.

Nun muss der Verein zwangsläufig sparen – und genau das tut er. Die traditionelle Dixieland Parade am letzten Festivaltag kostete jedes Jahr rund 70.000 Euro und verlangte von dem Veranstaltungsteam immer wieder einen hohen organisatorischen Aufwand. Deswegen heißt es 2014: nicht fahren, sondern marschieren. Bunt geschmückte LKW, auf denen die musizierenden Posaunisten und Trompeter fahren, werden die Dresdner also nicht zu sehen bekommen. Dafür aber eine völlig „neu gestaltete und aufgelockerte“ Parade zu Fuß, die an die Brassband-Paraden aus New Orleans erinnern und die Schaulustigen zum Mitsingen animieren soll. Allein durch diese Sparmaßnahme hätte der Verein die fehlenden 50.000 Euro aus dem Verlust des Kulturpalastes wieder ausgeglichen.

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Mehrere Hundert Pflegekräfte haben am Donnerstag in Dresden für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert.

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Luise Finsterbusch

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An den drei Halteplätzen am Bürgersteig des Dresdner Hauptbahnhofs dürfte der Notstand zunehmen. Abhilfe könnte der geplante ZOB schaffen.

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Auch in diesem Jahr war die Schlange für die begehrten "Welcome Packages" lang.

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Friederike Pohl ist das neue Stollenmädchen

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Gut für den Verein, schlecht für die Musiker, denn die müssen sämtliche Instrumente, ob nun die kleine Trompete oder das große Flügelhorn tragen. Wo die Strecke lang führen wird, weiß Schlese noch nicht. Fest steht, dass sie am Käthe-Kollwitz-Ufer beginnen und an der Prager Straße enden wird.

Das 44. Internationale Dixieland Festival wird traditionell am Muttertag, den 11. Mai 2014, beginnen und endet am darauffolgenden Sonntag. 33 Bands und Solisten aus neun Ländern, unter anderem Großbritannien, Schweden und Österreich, haben ihr Kommen zugesagt. Sie treten bei 25 Veranstaltungen an 15 verschiedenen Spielorten auf. Bereits am 21. Oktober startet der offizielle Kartenvorverkauf.

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