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Diskussion um Straßenmusik in Dresden geht weiter – Kulturausschuss tagt im Juni öffentlich

Diskussion um Straßenmusik in Dresden geht weiter – Kulturausschuss tagt im Juni öffentlich

Die Diskussion um neue Regeln für Straßenmusiker in Dresden geht weiter. Nachdem die Verwaltung Kulturausschuss und Bauausschuss über die geplante Neuordnung informiert hat, gibt es bei den Stadträten weiteren Diskussionsbedarf.

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Straßenmusiker Eckehard Horst (Archivbild)

Quelle: Dominik Brüggemann

Wie Grünen-Stadträtin Christiane Filius Jehne jetzt mitteilte, wird sich der Kulturausschuss am 3. Juni mit der Thematik beschäftigen – in öffentlicher Sitzung. Dann sollen die betroffenen Musiker selbst zu Wort kommen.

„Die Stadtverwaltung hat bisher insbesondere die Bedenken von Anwohnern und Gewerbetreibenden zur Kenntnis genommen. Aber auch die Straßenmusiker selbst müssen eine Stimme bekommen. Unter ihnen sind zahlreiche ausgewiesene Künstler, die selbst das größte Interesse an qualitätsvoller und ansprechender Straßenmusik in Dresden haben. Ich bin überzeugt, dass wir konstruktive Regelungen nur finden werden, wenn alle Beteiligten gleichermaßen zu Wort kommen“ teilte die Vorsitzende der Grünen-Fraktion mit.

Nachdem ein erster Regelungsversuch 2013 komplett durchgefallen war, hatte die Stadt in den vergangenen Wochen einen neuen Anlauf genommen. Doch auch dieser findet bei vielen Stadträten keine Zustimmung. Zum einen kritisieren verschiedene Fraktionen, dass die Verwaltung das Thema nicht vom Stadtrat entscheiden lässt, zum anderen sorgen die Regeln selber für Stirnrunzeln.

Beispielsweise kritisiert die FDP, dass Klavierspieler nur noch auf der Hauptstraße musizieren dürfen, Grüne und SPD monierten kürzlich, dass Blasinstrumente komplett verboten werden, statt nach künstlerischer Qualität auszuwählen.

Aufgrund von Beschwerden von Anwohnern und Händlern will die Stadtverwaltung den Auftritt von Straßenmusikern begrenzen. Musiker brauchen künftig eine Erlaubnis. Sowohl zeitlich als auch örtlich soll es dabei enge Grenzen geben. Einige Instrumentengruppen sollen komplett verboten werden.

sl

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