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Diskussion in der Frauenkirche zum Missbrauch von Gedenken und Protest

Diskussion in der Frauenkirche zum Missbrauch von Gedenken und Protest

In der Dresdner Frauenkirche soll am Sonnabend über den Missbrauch von Gedenken und Protest durch Rechtsextreme diskutiert werden. Ab 10 Uhr debattieren in der Unterkirche Detlef Graf von Schwerin, Sohn eines hingerichteten Widerstandskämpfers, Historiker und ehemaliger Polizeipräsident von Potsdam, Gerd Hager, Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim und Dierk Borstel, Experte für Konflikt- und Gewaltforschung sowie ein weiterer Gast, der selbst einmal Teil der rechtsextremistischen Szene war.

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Die Frauenkirche in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Bei der Auswahl der Podiumsgäste war es uns wichtig, die konkreten Herausforderungen der Dresdner Wirklichkeit in größeren Zusammenhängen zu bedenken. Auch andere Städte sind in ähnlicher Situation wie Dresden. Die Abwehr rechtsradikalen Denkens muss früher beginnen als bei Demonstrationen auf der Straße, so wichtig ein sichtbarer Widerstand auf der Straße gegen den Missbrauch des Gedenkens durch Rechtsextreme ist", sagte Frauenkirchenpfarrer Holger Treutmann.

Die Diskussion soll sich mit der künftigen Entwicklung des Gedenkens am 13. Februar in Dresden beschäftigen. Im Mittelpunkt soll dabei der Umgang mit den Rechtsextremen stehen, die den Tag für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen.

sl

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