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Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – zwölf Museen mit Millionen-Beständen

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – zwölf Museen mit Millionen-Beständen

Mit zwölf Museen und einem in die Millionen gehenden Bestand bieten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) eine einzigartige Vielfalt. Die Bestände umfassen Gemälde und Grafik, Skulpturen, Preziosen und Juwelen, Möbel und Kostüme, Waffen und Rüstungen, Tafelsilber und Porzellan, Volkskunst und Ethnografica.

Neben dem Pariser Louvre, dem Metropolitan Museum New York und der Eremitage in St. Petersburg zählen sie zu den bedeutendsten Museen der Welt. Inzwischen besichtigen rund zwei Millionen Menschen pro Jahr die Schätze.

Die Sammlungen gingen aus der 1560 von Kurfürst August gegründeten Kunstkammer hervor. Die Regierungszeit Augusts des Starken (1670-1733) und seines Sohnes August III. war die Blütezeit der Kunstsammlungen. Der leidenschaftliche Sammler August der Starke ließ in aller Welt Kunstschätze und Kuriositäten kaufen. Wie andere höfische Sammlungen wurden die Bestände durch Kriege, Verkäufe, Verpfändungen, Einschmelzung oder Diebstahl dezimiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten Trophäenkommissionen der Sowjetarmee 1945 tausende Schätze nach Osten, Mitte der 50er-Jahre kehrte das meiste davon zurück. Seit der Wende werden die einstigen Domizile der Museen mit Millionenaufwand rekonstruiert. Seit 2010 gehören auch die Staatlichen Ethnografischen Sammlungen mit dem Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig, dem Museum für Völkerkunde Dresden und dem Völkerkundemuseum Herrnhut zu den SKD.

fs

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