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Die Prinzen: „Auf der Bühne den Löffel abgeben“

25-jähriges Bandbestehen Die Prinzen: „Auf der Bühne den Löffel abgeben“

Ihre Hits „Küssen verboten“ und „Millionär“ sind unvergessen. In diesem Jahr feiern die Prinzen ihr 25-jähriges Bandbestehen. Im Interview verraten sie, wie sich das für sie anfühlt und wie ihre Pläne für die nächsten 25 Jahre aussehen.

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Die Leipziger Band Die Prinzen blickt auf 25 Jahre erfolgreiche Bandgeschichte zurück.

Quelle: dpa

Leipzig/München. Die Leipziger Band Die Prinzen blickt auf 25 Jahre erfolgreiche Bandgeschichte zurück. Das feiert sie mit einer Jubiläumstour, die sie durch ganz Deutschland führen wird. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München sprechen die Gründungsmitglieder Sebastian Krumbiegel und Henri Schmidt über alte Hits und neue Kreativität.

Frage: 25 Jahre die Prinzen - wie fühlt sich das für Euch an?

Antwort Henri Schmidt: Wenn man über 25 Jahre Die Prinzen spricht, fällt mir immer auf, dass es sehr, sehr lange klingt, sich aber nicht so lange anfühlt. Das ist schon irgendwie eigenartig. Es ist sehr schnell vergangen, das Vierteljahrhundert.

Und jetzt freut Ihr Euch auf das nächste Vierteljahrhundert als Band?

Antwort Henri Schmidt: Wir haben das so oft gesagt, dass jetzt die zweite Halbzeit losgehen könnte, aber man muss auch ehrlich sein und sagen, dass die Gesundheit die Basis für alles ist. Ob ich mit fast siebzig noch „Küssen verboten“ singen will? Das würde ich jetzt nicht unterschreiben.

Antwort Sebastian Krumbiegel: Der schönste Gedanke, den ich habe, ist, dass du das, was du liebst, dein Leben lang machst. Bis du umfällst. Es ist doch irgendwie ein guter Gedanke, im Applaus auf der Bühne den Löffel abzugeben. Wir machen Musik, und das wollen wir weitermachen. Also ich mache das, bis ich tot umfalle.

Spielt Ihr Eure alten Hits noch gerne oder seid Ihr manchmal genervt von ihnen? 

Antwort Sebastian Krumbiegel: Ich finde das immer ein bisschen überheblich, wenn irgendwelche Rockstars sich von ihren alten Liedern distanzieren. Die sollen froh sein, dass sie die haben. Und wir sind total froh. Wir haben ja nicht nur den einen Hit. Wir haben einen Haufen Gassenhauer, die fast schon Volkslieder sind. Wir sind froh über die Hits. Die spielen wir am Ende auch uns zuliebe. Wenn du einen Hit singst, dann sind die Hände oben, dann geht's ab. Und das ist doch, weshalb man mal irgendwann angefangen hat, Musik zu machen.

Wie hat sich Eure kreative Arbeit mit den Jahren verändert?

Antwort Sebastian Krumbiegel: Je älter man wird, desto mehr muss man seine Kreativität herausfordern. Wenn du jünger bist, fließt alles nur so aus dir heraus und du bist ein Füllhorn von Ideen. Du überlegst dir heute natürlich viel mehr, was du schon erzählt hast. Du willst dich nicht wiederholen. Heute schreibst du andere Songs als mit Anfang zwanzig.

ZUR BAND: Seit 25 Jahren steht die Leipziger Band Die Prinzen erfolgreich auf deutschen Bühnen. Hits wie „Alles nur geklaut“ oder „Küssen verboten“ machten sie mit insgesamt mehr als sechs Millionen verkauften Tonträgern zu einer der erfolgreichsten deutschen Musikgruppen aller Zeiten. Im vergangenen Jahr nahmen die Gründungsmitglieder Tobias Künzel und Sebastian Krumbiegel an der TV-Sendung „Sing meinen Song - Das Tauschkonzert“ teil. Parallel zur Ausstrahlung der TV-Show erschien in 2015 ihr elftes und bislang letztes Studioalbum mit dem Titel „Familienalbum“.

Interview: Christina Sabrowsky

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