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Die Dresdner Semperoper lädt zu Barock-Tagen ein

Tönende Pauken und zarte Lauten Die Dresdner Semperoper lädt zu Barock-Tagen ein

Während ein Großteil der Sächsischen Staatskapelle für die Salzburger Osterfestspiele große Oper macht – Verdis „Otello“ steht dort auf dem Programm –, ist in der Dresdner Semperoper Zeit für feine Barockperlen. Ab Freitag bis zum Ostermontag finden dort Barock-Tage statt.

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Der Countertenor Valer Sabadus

Quelle: Henning Ross

Dresden. Während ein Großteil der Sächsischen Staatskapelle für die Salzburger Osterfestspiele große Oper macht – Verdis „Otello“ steht dort auf dem Programm – , ist in der Dresdner Semperoper Zeit für feine Barockperlen. Ab Freitag bis zum Ostermontag finden dort Barock-Tage statt, das Publikum darf sich auf namhafte Kenner des Metiers freuen. Unter anderen kommen die Dirigenten Rinaldo Alessandrini und Alessandro De Marchi sowie der Countertenor Valer Sabadus nach Dresden. Drei Händel-Opern, ein Konzertprogramm und eine Liedmatinee stehen auf dem Plan.

Die Festtage beginnen am Freitag mit Händels „Giulio Cesare in Egitto“ in der Inszenierung Jens-Daniel Herzogs. Am Dirigentenpult steht der immer wieder wunderbare Alessandro De Marchi, in der Titelpartie gibt der australische Countertenor David Hansen sein Debüt am Dresdner Opernhaus (weitere Vorstellungen 22. und 24. März).

Für „Alcina“ – zu erleben am 19., 25. und 27. März – tritt Christopher Moulds ans Dirigentenpult. Der Brite ist ebenso zum ersten Mal in der Semperoper zu Gast wie die US-amerikanische Sopranistin Heidi Stober, die die Titelpartie in Jan Philipp Glogers Inszenierung singt, und die Italienerin Serena Malfi, die als Ruggiero zu erleben ist. Nicht zuletzt debütiert die aus Belgien stammende Mezzosopranistin Angélique Noldus als Bradamante.

Ein Mal steht im Rahmen der Barocktage auch Andreas Kriegenburgs Lesart von Händels „Orlando“ auf dem Programm (26. März). Die Musikalische Leitung hat Rinaldo Alessandrini , die Titelpartie singt erneut die Italienerin Sonia Prina, sein Debüt gibt der Kanadier Nathan Berg als Zoroastro.

Im Palmsonntagskonzert der Sächsischen Staatskapelle widmet sich Dirigent Reinhard Goebel diesmal der Habsburgerin Maria Josepha, der Gemahlin von König August III., mithin Schwiegertochter von August dem Starken. Zu Gehör kommen Johann Sebastian Bachs Geburtstagskantate „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!“ (deren Eingangschor die meisten als das berühmtere „Jauchzet, frohlocket“ aus dem Weihnachtsoratorium kennen) und das anlässlich von Maria Josephas Tod komponierte Traueroratorium des Bach-Schülers Johann Ludwig Krebs. Daneben erklingt Musik von Vivaldi und Telemann. Mit der Kapelle musizieren die Solisten Anna Lucia Richter (Sopran), Anke Vondung (Alt), Daniel Johannsen (Tenor) und Stephan Genz (Bariton) sowie der Dresdner Kammerchor in der Einstudierung von Michael Käppler. Während das erste Konzert am Palmsonntag ausverkauft ist, sind für die Wiederholung am 21. März, 20 Uhr, noch Karten erhältlich.

Ein Sahnehäubchen der Barocktage dürfte die Liedmatinee von Valer Sabadus sein, der als einer der derzeit besten Countertenöre weltweit gilt. Vielfach preisgekrönt und rege auf den wichtigsten internationalen Podien unterwegs, wird der aus dem rumänischen Banat stammende, in Deutschland aufgewachsene Sänger am 27. März, 11 Uhr gemeinsam mit dem Lautenisten Axel Wolf dem Facettenreichtum barocker Musik nachspüren.

Barock-Fans, die sich nun vor der Qual der Wahl sehen, müssen sich gar nicht zwingend für einen Programmpunkt entscheiden. Die Semperoper bietet für den Kauf von mehreren Vorstellungen im Paket Sonderpreise mit 50 Prozent Ermäßigung auf den Normalpreis an! Nähere Informationen dazu und zum Programm unter https://www.semperoper.de/de/schwerpunkt/barock-tage-2016.html#33930-1

Von Sybille Graf

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