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Die CYNETART Dresden geht am Wochenende in Hellerau ins Finale

Die CYNETART Dresden geht am Wochenende in Hellerau ins Finale

Die CYNETART 2011, das internationale Dresdner Festival für computergestützte Kunst, geht nach mehrtätigen komplexen Umbauarbeiten an diesem Wochenende im Festspielhaus Hellerau in ihre zweite Runde.

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Losgelöst ein Teil des Ganzen werden - zum "Automatique Clubbing" auf der CYNETART.

Quelle: Robert Arnold/PR

Die erste Runde gipfelte nach dem intensiv nachhallenden Auftakt mit der Performance "Slump Dance" und der Eröffnung der diesjährigen CYNETART-Ausstellung bereits am vergangenen Wochenende in das Symposium "CYNETART RE:::VISION", bei dem es um "Körperwahrnehmung in Pädagogik, Therapie und virtuellen Environments" ging. Gegenstand der mehr oder minder eben nicht mehr nur theoretischen Anwendung des ganzen Konstrukts waren Behinderung, Lernen und Gestalten, die integrale Körperwahrnehmung und mit alldem verbundene Therapieansätze. Dazu gab es insgesamt vier Vorträge und eine nicht minder beeindruckende Präsentation der Trans-Media-Ferienakademie.

Dabei verhungerte keine der Veranstaltungen in grauer Theorie, vielmehr durfte man bestaunen, welche außerordentlichen und tatsächlich neuen Möglichkeiten sich etwa für die Arbeit zwischen Behinderung und Körperwahrnehmung an den virtuellen und zugleich kreativen Raumschnittstellen ergeben. Die kurzen, aber sehr lebendigen Inszenierungen von Jugendlichen auf dem kreativ-virtuellen Tanzboden bewiesen vor allen Dingen, dass die Möglichkeiten dieser technischen Mittel die Fantasie nicht einschränken, sondern ganz im Gegenteil die Assoziationskräfte der Jugendlichen ganz offensichtlich herrlich ins Kraut schießen lassen, weil sie eine viel direktere Übersetzung etwa einer Gefühlslage ermöglichen als herkömmliche Darstellung auf einer Bühne, nach der hier ebenfalls ganz transparenten Selbstwahrnehmung.

Vor allen Dingen heute Abend, aber auch am morgigen Sonnabend wird die CYNETART noch einmal ganz zum Spielplatz des Publikums und an beiden Tagen dürfte vor allem der sogenannte "CineChamber" (jeweils ab 21 Uhr), eine große audiovisuelle Rauminstallation, die mit verschiedenen Modulen bedeutender internationaler A/V-Künstler bestückt wird, für Aufsehen sorgen. Der "CineChamber" ist eine sechs mal zwölf Meter große Box, die als intimer und in sich abgeschlossener Raum funktioniert. Ein sogenannter mobiler "Inkubator" bildet die Hülle für die leibhaftige Rezeption der über zwanzig audiovisuellen Kompositionen - man steht nicht weniger als mittendrin im kombinierten Geschehen von Klang und Bild. Internationale Elektro- und Dubstep-Sounds erwartet derweil die Freunde der mittlerweile etablierten "Automatique-Clubbing"-Reihe am Sonnabend (22 Uhr) bei einem zweifelsohne audiovisuellen Feuerwerksfinale, einschließlich einer interaktiven Installation mit dem Titel "SWAP PLACES" des englisch-südkoreanischen Künstlerduos Kimchi and Chips.

Niklas Sommer

http://t-m-a.de/cynetart/f2011

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.11.2011

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