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Die Blaue Fabrik findet auf dem Postgelände ein neues Domizil

Die Blaue Fabrik findet auf dem Postgelände ein neues Domizil

Ein wenig zu klein, aber immerhin - die Blaue Fabrik hat vor zwei Wochen ihr neues Domizil auf dem Hinterhof des Postgeländes an der Königsbrücker Straße bezogen.

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Klara Schmitzer spielt im neuen Konzertsaal der Blauen Fabrik. Geschäftsführer Holger Knaak freut sich, dass der Konzert- und Ausstellungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Quelle: Hauke Heuer

"Nach den Querelen des letzten Jahres sind wir froh, endlich wieder Konzerte und Ausstellungen veranstalten zu können", sagt Holger Knaak, der Geschäftsführer des Vereins.

Die alten Räume an der Prießnitzstraße, in denen der Kulturverein seit 1991 residierte, mussten geräumt werden. Der Grund: Die Bauaufsicht hatte den Saal im vergangenen Sommer wegen eines fehlenden Fluchtweges gesperrt. Die Eigentümergemeinschaft des Gebäudes, die die Räumlichkeiten ursprünglich erwarb, um den Verein zu retten, konnte sich mit Knaak nicht über notwendige Baumaßnahmen einigen (DNN berichteten). "Die wollten in dem Objekt etwas eigenes aufziehen. Wir haben bis zum Schluss keinen richtigen Mietvertrag erhalten", bewertet Knaak die Situation in der Retrospektive. Der Verein fordert derzeit von der Eigentümergemeinschaft finanzielle Kompensation, da ein halbes Jahr keine Veranstaltungen stattfinden konnten. "Wir hoffen, uns außergerichtlich einigen zu können", versucht Knaak die Wogen zu glätten.

Die neuen Räume umfassen einen Saal mit lediglich 40 Plätzen, einen langen Korridor und acht kleine Ateliers für Künstler und Musiker. "Wir haben einen Mietvertrag für drei Jahre unterschrieben und betrachten den jetzigen Standort als Interimslösung. Gerade für Ausstellungen, die jetzt im Korridor stattfinden müssen, brauchen wir perspektivisch größere Flächen, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden", sagt Knaak. Er hofft, in den kommenden Jahren in der alten Feuerwache auf der Katharinenstraße unterkommen zu können, falls diese einer kulturellen Nutzung zugeführt wird. Die Neustadt zu verlassen, sei keine Option. "Die Blaue Fabrik ist ein Neustädter Verein und soll auch hier bleiben", stellt Knaak klar.

Vom neuen Standort auf dem Postgelände profitieren vor allem Künstler und Musiker, die sich in dem Kulturverein, der für seine Jazzkonzerte bekannt ist, einmieten können. 20 Dresdner haben sich bereits ihre kreativen Freiräume gesichert. "Ich bin froh, dass ich gemeinsam mit einem Kollegen einen Proberaum direkt in der Neustadt anmieten konnte - Proberäume sind Mangelware", sagt die Klarinettistin Klara Schmitzer. Die Absolventin der Dresdner Musikhochschule verdient ihre Brötchen in der kleinen Kammermusikgruppe "Klarine" und tritt unter anderem am 24. April um 21 Uhr in der Blauen Fabrik auf. Weitere Veranstaltungstermine können auf der Homepage des Kulturvereins eingesehen werden.

@www.blauefabrik.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.04.2014

Hauke Heuer

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