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Deutliches Besucherplus in Dresdens städtischen Museen

Deutliches Besucherplus in Dresdens städtischen Museen

Dresden.Die Museen der Stadt Dresden haben 2011 ein Besucherplus von 28 Prozent verbucht. In den acht Einrichtungen seien insgesamt 176.600 Gäste gezählt worden, sagte Direktor Gisbert Porstmann am Donnerstag.

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Das Dresdner Stadtmuseum (Archivbild).

Quelle: Dietrich Flechtner

Vor allem die Technischen Sammlungen, Städtische Galerie und Stadtmuseum trugen zum positiven Ergebnis bei. „Wir haben aber Probleme, diesen Erfolg zu managen", sagte Porstmann. Für Organisation und Betreuung von monatlich bis zu 10.000 Kindern und Jugendlichen im Erlebnisland Mathematik hätte es eine weitere Kraft gebraucht. „Die zusätzlichen 60.000 Euro haben wir kurzfristig nicht bekommen." Auch mit Reparatur und Erneuerung von Experimenten mit hohen Abnutzungserscheinungen in der Erlebnisschau seien die Museen alleingelassen worden, kritisierte er.

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Eine laue Museumsnacht erlebten am Samstagabend tausende Besucher in Dresden, hier in der Gemäldegalerie Alte Meister.

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Im Landhaus, dem Domizil von Stadtmuseum und Städtischer Galerie, seien ebenfalls mehr finanzielle Mittel für den Besucherservice nötig. „Wir brauchen Geld für den Buchungsaufwand und eine Ausweitung der Garderobenfläche", sagte Porstmann. Unklar sei nach der Rückgabe der Leihgaben aus Polen nach wie vor die Zukunft des Kraszewski-Museums. Die 1960 gegründete Einrichtung für den Literaten Józef Ignacy Kraszewski (1812-1887) musste 2011 fast alle Exponate, etwa 160 Möbel, Gemälde und Bücher, zurückgeben. Nach dem polnischen Gesetz dürfen Kulturgüter, die älter als 50 Jahre sind, maximal fünf Jahre als Leihgaben im Ausland bleiben.

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Die Ausstellung "Polen aus freier Wahl" ist bis zum 15. Juli im Kraszewski-Museum zu besichtigen.

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„Es ist aber noch nicht entschieden, wie es weitergeht", sagte Porstmann. Der Freistaat habe zwar 35 000 Euro für die Umwandlung in ein Museum mit Wechselausstellungen zugesagt, das Signal für die gleiche Summe von der Stadt fehle aber noch. Nur dann fließe auch das Geld vom Land, sagte der Chef der Museen. Die planen 2012 insgesamt 13 Sonderausstellungen, unter anderem mit Malerei von Wilhelm Lachnit oder Theodor Rosenhauer, zur Wunderkammer Wissenschaft oder den Gesichtern der DEFA.

Zu den Museen der Stadt Dresden zählen neben den Technischen Sammlungen und dem Stadtmuseum auch die Städtische Galerie, das Kügelgen-Haus, das Schillerhäuschen, das Palitzsch-Museum Prohlis, das Weber-Museum und das Kraszewski-Museum.

dpa / sl

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