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Der populärste Panda: Cro rappte im Dresdner Eventwerk

Der populärste Panda: Cro rappte im Dresdner Eventwerk

Der Rapper Cro, Markenzeichen Panda-Maske, ging in den vergangenen zwölf Monaten den Weg vom Newcomer zum Musikstar. Ohne Major-Label, Plattenbosse oder Knebelverträgen veröffentlichte er seine Songs kostenlos im Internet.

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Der Mann mit der Pandamaske: Cro im Dresdner Eventwerk.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Qualität seiner Mischung aus Rap und Pop setzte sich durch. Inzwischen zählt die Single „Easy“ auf der Videoplattform Youtube mehr als 30 Millionen Abrufe. In den deutschen Charts kletterte sie auf Platz Zwei samt Platinum-Status. Vom Kurzauftritt beim Spartenkanal ZDFneo zu „Wetten, dass?“ mit Markus Lanz in zwölf Monaten, ein wahrlich rascher Aufstieg für den 22-jährigen Carlo Waibel alias Cro.

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Kurz nach dem Auftritt zeigt er ein Bild seiner Crew im Web, samt Publikum im Hintergrund.

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Auch im Dresdner Eventwerk rappte sich Cro am Sonnabend wie selbstverständlich in die Herzen und Handykameras seiner überwiegend jungen weiblichen Fans. Ein Lichtermeer aus gezückten Smartphones und Kameras hält den Auftritt fest, bereit zum Teilen auf Facebook, Twitter und Youtube. Der digitale Weg des Erfolges ist Teil der Tour.  Kurz nach dem Auftritt zeigt er ein Bild seiner Crew im Web, samt Publikum im Hintergrund.   Musikalisch geht er den Weg des Raop, der Mischung von Rap und Pop.

Der Pop in seiner Musik versprüht dabei ein gut gelauntes Lebensgefühl. Mal gewöhnlich, meist leicht und locker flowt er über Frauen, Lebensziele und Spaß an der Musik: „Meine Zeit ist jetzt, egal was kommt, man, ich bleib relaxt. Ich lehn mich zurück, schreib’n Text, noch keinen Plan wohin, doch bis jetzt war’s fett, uh yeah.“ Der Song „Meine Zeit“ erinnert dabei auch vom Sound her an die Absoluten Beginner, die Cro unter anderem als Vorbilder nennt. Aber auch Songs aus anderen Genres nutzt er für seine Lieder: Das Intro zu „Rockstar“  stammt von Bloc Pary, für den Hit „Easy“ bediente er sich beim amerikanischen Sänger Bobby Hebb. Die eigene Note seiner Musik bleibt:  Das Album „Raop“ sorgt für Kurzweil, kreischende Fans, textsichere Teens und einen Panda-Bären im Tour-Stress.

Dominik Brüggemann

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