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„Denk ich an Deutschland“ – Prominente schreiben zum Tag der deutschen Einheit in den DNN

„Denk ich an Deutschland“ – Prominente schreiben zum Tag der deutschen Einheit in den DNN

Zum Tag der Deutschen Einheit äußern sich Prominente aus Politik, Kultur, Sport und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens unter der Rubrik "Denk ich an Deutschland" ganz persönlich.

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Zum Tag der Deutschen Einheit äußern sich Prominente ganz persönlich.

Quelle: dpa

Die Beiträge gehen auf eine Initiative von Frank Wycisk, Mitglied des DNN-Leserbeirates, zurück, der - so wie zum Beispiel Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) im Leitartikel - auch selbst seine Gedanken zum Thema aufgeschrieben hat.  

Thomas de Maizière, Bundesverteidigungsminister : „... aber dann auf einmal schlugen die Uhren, schlugen den 9. November, "Deutschland einig Vaterland", schlugen ans Brandenburger Tor." Uwe Tellkamps großartiger Roman über das Leben im Dresden der späten DDR endet mit diesen Worten - am 9. November 1989. Für mich begann rund um diesen Tag die wohl spannendste Zeit meines Lebens - bis heute.“  

Heinz Eggert, sächsischer Innenminister a.D.: "Denk ich an Deutschland...": 40 Jahre lang habe ich in einem Staat gelebt, in dem ich aus ideologischen Gründen nicht deutsch, sondern "DDR" sein sollte und kam dann 1990 in einen Staat, in dem viele - auch aus ideologischen Gründen - nicht deutsch sein wollten.  

Lutz Rathenow, Schriftsteller und Sachsens Landesbeauftragter für Stasiunterlagen: „Der Staat kann die durchschnittliche Lebenserwartung beeinflussen und Biografien dirigieren, aber nicht die Gefühle. Heimat, eine Summe von Erlebnissen, Reflexen, Sinneseindrücken - die Gefühle schnüren sie zu einer einzigen zusammen. Alle tragen ihre Heimat zwischen Herz und Hirn.“  

Sebastian Feydt, Frauenkirchenpfarrer: „Das Leben in Deutschland ist die Liebe wert. Mancherorts mehr als anderswo. Zum Beispiel Dresden. Deutschlands Stadt der Kinder. Hier traut man sich. Nicht gleich bis vor den Altar. Aber Kinder, die traut man sich zu. Und nicht nur wegen der guten Lebensverhältnisse. So wichtig sie sind: Es braucht mehr. Vertrauen ist gefragt. Zutrauen in die Zukunft. Denk' ich an Deutschland in der Nacht - bin ich auf Vertrauen bedacht.“

DNN

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