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Debütkonzert für neues Ensemble

Debütkonzert für neues Ensemble

Ein neues Ensemble sucht seinen Platz in der Kulturszene: Unter dem Namen Dresdner Kammerorchester haben sich Musiker aus verschiedenen Klangkörpern (nicht nur) der sächsischen Landeshauptstadt - so der Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, der Elbland Philharmonie Sachsen und der Staatsoperette Dresden - mit hervorragenden Studenten und Absolventen der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden zusammengetan.

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Aniello Desiderio

Quelle: PR

Spiritus rector und Künstlerischer Leiter des Klangkörpers ist Wolfgang Rögner, der u.a. als langjähriger Chefdirigent und Generalmusikdirektor am Theater Erfurt sowie als first principal conductor beim Nederlands Dans Teater wirkte und nun seine Kenntnisse und Erfahrungen in die Arbeit mit dem Kammerorchester einbringt. Der gebürtige Thüringer, der auch als Komponist in Erscheinung trat, spielte CDs u.a. mit Giora Feidman und dem Gewandhausorchester Leipzig sowie mit Peter Sadlo und den Bamberger Symphonikern ein.

Als künstlerische Motivation für ihr Zusammentun betrachten die Mitglieder des Dresdner Kammerorchesters (DKO) insbesondere die Zusammenarbeit mit außergewöhnlichen Solisten und Interpreten. Zunächst werden dies gefeierte italienische Gitarrist Aniello Desiderio und der Geiger Valery Oistrach sein. Desiderio, dem die internationale Kritik schon Superlative wie "Orpheus der Gitarre", "Il Fenomeno" oder "Hexenmeister" zugedacht hat, ist für das Debüt-Konzert des Klangkörpers angekündigt. Dieses findet am 7. Juni im Bautzner Dom St. Petri statt, bevor sich das DKO am Sonntag, 17 Uhr in der Dresdner Kreuzkirche vorstellt.

Mit dem 1971 als Kind einer neapolitanischen Musikerfamilie geborenen Aniello Desiderio, der mit vier Jahren das Gitarrenspiel begann und mit acht seinen ersten öffentlichen Auftritt absolvierte, musiziert das Orchester das Gitarrenkonzert Nr.1 A-Dur op. 30 von Mauro Giuliani und das Gitarrenkonzert e-Moll op. 140 von Ferdinando Carulli, genannt "Petit Concerto de Société". Giuliani (1781-1829) gilt als der "Mozart der Gitarre" und war zweifellos einer der glänzendsten Gitarrenvirtuosen seiner Zeit. Er hat über 200 Werke für Gitarre komponiert, die auch heute noch viel gespielt werden. Sein Zeitgenosse Carulli (1770-1841) spielte zunächst Cello, bevor er sich mit etwa zwanzig Jahren das Gitarrenspiel selbst beibrachte. Nach gefeierten Konzerten in Italien und Frankreich ließ er sich 1808 in Paris nieder, wo er - als erster Gitarrist der Stadt - die Gitarre "salonfähig" machte.

Neben den beiden Gitarrenkonzerten steht Edvard Griegs "Suite im alten Stile" auf dem Programm, die 1884 zur 200-Jahr-Feier der Geburt des dänischen Literaten Ludwig Holberg komponiert worden war.

Karten an allen Vorverkaufsstellen inklusive der Konzertkasse an der Kreuzkirche sowie an der Abendkasse.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.06.2013

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