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Das Staatsschauspiel Dresden feiert 100. Spielzeit mit Sonderprogramm

Das Staatsschauspiel Dresden feiert 100. Spielzeit mit Sonderprogramm

Mit Gastspielen renommierter deutschsprachiger Bühnen, Lesungen, Ausstellungen sowie Kunstaktionen feiert das Staatsschauspiel Dresden in der kommenden Saison die 100. Spielzeit.

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Das Schauspielhaus in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Wir fühlen uns als wichtiger Teil der deutschsprachigen Theaterlandschaft“, sagte Intendant Wilfried Schulz am Dienstag bei Vorstellung des Sonderprogramms. Rund eine Million Euro zusätzlich für die etwa 50 Veranstaltungen des Sonderprogramms kommen vom Bund, dem Land und Sponsoren. Am 13. September 1913 hatte sich der Vorhang in dem damals neuerbauten Königlichen Schauspielhaus zum ersten Mal geöffnet. Die Jubiläumsspielzeit wird mit einem Fest im September eröffnet und mit einem Festakt ein Jahr später wieder beschlossen.

Den Gastspielauftakt macht im Januar 2013 das Deutsche Theater Berlin mit dem Gorki-Stück „Kinder der Sonne“. „Wir wollen ein Dresdner Theatertreffen machen“, sagte Schulz. „Es wird ein Festival der großen Theater, Regisseure und Schauspieler.“ Es folgen in monatlichem Rhythmus das Schauspiel Frankfurt mit „Medea“ von Euripides, inszeniert von Michael Thalheimer, das Burgtheater Wien mit Leo Tolstois „Krieg und Frieden“ und das Thalia Theater Hamburg mit den zwei Teilen von Goethes „Faust“ - eine achteinhalbstündige Inszenierung von Nicolas Stemann. Das Schauspielhaus Zürich bringt „Der Menschenfeind“ von Jean-Baptiste Molière auf die Bühne.

Zu den weiteren Höhepunkten des Festes gehört unter anderem eine Aufführung von Shakespeares „Titus Andronikus“ unter der Regie von Jan Klata vom Teatr Polski Wroclaw (Polen). Das Stück - laut Klata ein „blutiger Rachekampf“ - ist eine Anspielung auf die wechselvolle deutsch-polnische Geschichte. Die Schauspieler aus Polen und Dresden sprechen in ihrer jeweiligen Muttersprache, Untertitel machen das Stück verständlich. Es wird in den beiden Städten aufgeführt.

Bekannte Stimmen sind zu hören, wenn etwa Manfred Krug, Hannelore Hoger, Katharina und Anna Thalbach oder Dagmar Manzel Texte von Bertolt Brecht, Anna Seghers, Thomas Brasch oder Christa Wolf vortragen.

dpa

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