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Das Rhythmusspektakel Stomp kommt nach sieben Jahren wieder nach Dresden

Das Rhythmusspektakel Stomp kommt nach sieben Jahren wieder nach Dresden

"Es schläft ein Lied in allen Dingen", dichtete einst der Schlesier Eichendorff - und von diesem Bewusstsein wird auch die Formation Stomp getragen. Stiefel-Stampfen, Besen-Bürsten, Pümpel-Ploppen, Tonnen-Trommeln, Tüten-Tätscheln, Streichholz-Streicheln, Schilder-Scheuern, dies und vieles andere haben die Akteure im Müllkutscher-Outfit locker drauf.

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Eine faszinierende Show, das bietet Stomp. Nun auch wieder zu Gast in der Semperoper.

Quelle: Steve McNicholas

Seit der Erfindung von Stomp in einem simplen Schuppen im englischen Seebad Brighton wurde die Show beständig weiterentwickelt und aus dem, was einst mit Händen, Füßen und ein paar Besen begann, ein stetig anwachsender, faszinierender (Klang-)Kosmos gesponnen. Die Fangemeinde dieser ungewöhnlichen, szenisch dem Umfeld einer Putzkolonne entlehnten Performance, in der mittels scheppernder Ölfässer, glucksender Gummipfropfen, klappernder Mülltonnendeckel und anderer, immer neuer obskurer Objekten des täglichen Lebens Klang-Symphonien der etwas anderen, nichtsdestotrotz aber fantastischen Art geschaffen werden, ist groß.

Deshalb hat man Ableger kreiert. Mittlerweile sind über 100 "stompende" Klangwerker in fünf Compagnien weltweit auf Tournee. 50 Länder konnten bis heute mit Gastspielen bedacht werden. Und die Dresdner Fraktion der Fangemeinde darf sich freuen: Das originelle, gleichermaßen furiose wie witzige Rhythmusspektakel kommt nach sieben Jahren Pause endlich mal wieder an die Elbe. Einzustellen hat man sich beim stets mit Geräusch verbundenen Gastspiel in der Semperoper auf staunende Augen, klingelnde Ohren und erschöpfte Lachmuskeln - neu entwickelte Szenen inklusive.

Mit den neuen Showszenen "Trolleys" und "Frogs", die kürzlich ihren Weg in die Stomp-Performance gefunden haben, loten Luke Cresswell und Steve McNicholas, die beiden kreativen Köpfe hinter Stomp, erneut unbekannte Klangtiefen aus. "'Trolleys' nähert sich der alltäglichen Erfahrung, einen voll beladenen Einkaufswagen durch einen überfüllten Supermarkt zu bugsieren, an und entwickelt sich schnell zu einem Trommelwirbel im 5/4-Takt, der zwar nach Drum Corps klingt, aber kaum jemanden im Gleichschritt marschieren lassen wird", so Steve McNicholas. "Frogs" dagegen erforscht laut Ankündigung "die vielfältigen, bizarren Klangmöglichkeiten, die in Installationsarmaturen stecken. "Wenn man seine Augen schließt", sagt Steve McNicholas, "hört sich dieses Stück gänzlich anders an als alles, was Stomp jemals produziert hat: organisch, schräg, auf einer ganz neuen Ebene".

15. bis 19. Juli, jeweils 20 Uhr, 19.7. auch 16 Uhr, 20. Juli 15 und 18 Uhr in der Semperoper. Eintrittskarten 17,50 bis 77,50 Euro Tel. 0351/4911 705.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.07.2014

Christian Ruf

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