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Das Institut français feiert sein 25-jähriges Bestehen in Dresden

Félicitations! Das Institut français feiert sein 25-jähriges Bestehen in Dresden

Seit 25 Jahren ist das Institut français ein Stück Frankreich im Herzen Dresdens. Am Freitag wird das Jubiläum ab 14 Uhr am Standort in der Kreuzstraße im Rathaus gefeiert.

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Jean-Christophe Tailpied ist seit vergangenem Jahr Direktor des Institut français in Dresden und Leipzig.

Quelle: Hauke Heuer

Dresden. Seit 25 Jahren ist das Institut français ein Stück Frankreich im Herzen Dresdens. Am Freitag wird das Jubiläum ab 14 Uhr am Standort in der Kreuzstraße im Rathaus gefeiert. Neben einem Tag der offenen Tür mit Kinderanimation wird ab 18 Uhr eine Feierstunde unter anderem mit Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (LINKE), dem Kulturbeauftragten der französischen Botschaft, Emmanuel Suard, und dem ehemaligen Direktor des Institut français, Marc Sagnol, begangen.

Der Germanist Jean-Christophe Tailpied ist seit September 2015 Direktor der Einrichtungen in Leipzig und Dresden. Obwohl er in den vergangenen Jahren in Brasilien eingesetzt war, hat er einen Bezug zu der Gründungszeit des Dresdner Zentrums in den 90ern. Damals verbrachte er mehrere Jahre als Französischlehrer in Dresden, und bereits in den 80ern war er regelmäßig auch in Ostdeutschland zu Gast. "Es gab den politischen Willen, die deutsch-französischen Beziehungen auch in den neuen Bundesländern auszubauen", erinnert sich Tailpied an die Anfangsphase. Dabei habe man nach der Wende zwar bereits auf erste Ansätze wie auf die schon bestehende Deutsch-Französische Gesellschaft zurückgreifen können, weitere Projekte hätten sich jedoch erst in den kommenden Jahren entwickelt.

Heute wirkt das Institut français in viele gesellschaftliche Bereiche. So besteht eine aktive Zusammenarbeit mit verschiedensten Kultureinrichtungen und Institutionen, Bildungseinrichtungen - zum Beispiel das Dresdner Romain-Rolland-Gymnasium - und weiteren Vereinen wie der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft und dem Francophonie Dresden e.V.. Die Kino- und Musikfestivals Cinéfête und die Fête de la Musique, die deutsch-französische Klangnacht in der Yenidze und französische Beiträge bei den Kurzfilmtagen sind nur einige Beispiele für die vielen Veranstaltungen des Instituts im kulturellen Bereich.

Einer der Hauptschwerpunkte im Engagement der Einrichtung ist allerdings seit jeher das Vermitteln der französischen Sprache. "Wir bieten Kurse für alle Bedürfnisse und für jeden Wissensstand an", erklärt Tailpied und fügt hinzu: "Da gibt es Einführungen für Anfänger, aber auch Kurse, in denen französische Literatur auf einem sprachlich sehr hohen Niveau besprochen wird." Derzeit sei sogar ein Kurs für Kindergartenkinder, aber auch ein Schnullerkurs für Mütter mit Kleinkindern geplant.

Doch immer wieder übt sich das Institut auch im Brückenschlag zwischen der deutschen und der französischen Nation, die zwar durch die Sprache getrennt, aber deren Schicksale seit jeher untrennbar miteinander verbunden sind und die in heutiger Zeit ein ähnliches Kreuz tragen. Die zwei wichtigsten Säulen Europas, wie sie Tailpied nennt, stehen vor den gleichen Fragestellungen. Einer dieser Fragen, die Entscheidung zwischen Sicherheit und Freiheit, versucht sich das Institut français am 27. Januar um 19 Uhr in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek, Zellescher Weg 18, gemeinsam mit den TU-Professoren Dagmar Ellerbrock, Lars Koch und Hans Vorländer zu nähern - ein Jahr nach dem Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo.

dresden.institutfrancais.de

Hauke Heuer

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