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Das Forum 13. Februar Dresden will das Bewusstsein für Geschichte schärfen

Das Forum 13. Februar Dresden will das Bewusstsein für Geschichte schärfen

Jedes Jahr mobilisiert der 13. Februar in Dresden zahlreiche Bürger zu mahnendem Gedenken und Widerstand gegen demokratiefeindliche Kräfte. Vor diesem Hintergrund hat es sich das Forum 13. Februar zur Aufgabe gemacht, das geschärfte Bewusstsein für Geschichte, politisches Engagement und gesellschaftlicher Verantwortung aufrechtzuerhalten und weiterzutragen.

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Jedes Jahr mobilisiert der 13. Februar in Dresden zahlreiche Bürger.

Quelle: PR

Dazu haben die Verantwortlichen wieder ein breit gefächertes Programm aufgestellt, das bereits begonnen hat und bis zum 31. März Vorträge, Konzerte, Diskussionen und vieles mehr bietet. Dabei werden auch die dunklen Seiten der eigenen Geschichte, vor allem im Angesicht noch lebender Zeitzeugen, beleuchtet. Dabei beschränkt sich das Forum 13. Februar jedoch nicht nur auf die Geschehnisse rund um den Zweiten Weltkrieg, sondern thematisiert das gesamte 20. Jahrhundert und auch aktuelle Geschehnisse.

Aus dem Programm:

20. Januar, 20 Uhr, Kleines Haus: „Meine Akte und ich“ – Regisseur Clemens Bechtel lädt neun Dresdner auf die Bühne, die Erfahrungen mit Akten der Staatssicherheit gemacht haben. Eintritt: neun Euro; weitere Termine: 9. Februar, 19 Uhr

22. Januar, 18.30 Uhr, Campus TU Dresden: „Von der Demo zu den Unsterblichen“ -  Felix Steiner erläutert, wie sich in den 1990ern die Demonstration für die extreme Rechte zu einer wichtigen Aktionsform entwickelte. Eintritt frei, Voranmeldung und genauer Ort unter (0351) 4633 20 42

23. Januar, 18 Uhr, Militärhistorisches Museum: Ausstellungseröffnung „Schuhe von Toten – Dresden und die Shoa“ mit einem Vortrag des Historikers Hans Heer. Die Schau erinnert an die jüdischen Bürger, die über Dresdner Bahnhöfe in Konzentrationslager transportiert wurden. Darunter befand sich eine Zwölfjährige, die zum Schuhe aussortieren eingeteilt war und darüber ein Gedicht verfasste. Eintritt frei, Laufzeit der Ausstellung: 24. Januar bis 25. März.

27. Januar, 12 Uhr, Gedenktafel an der Kreuzkirche: „Namenslesung und Glockenläuten“ im Gedenken an die ermordeten Dresdner Juden, Sinti und Roma sowie Kinder von Zwangsarbeiterinnen. Eintritt frei.

2. und 3. Februar, 11 bis 17 Uhr, BRN Museum im Stadtteilhaus Äußere Neustadt: „Angekommen – Aufgenommen“. Die Ausstellung zeigt in Interviews, Bildern und Texten, wie Flüchtlinge in der Dresdner Neustadt leben. Eintritt: ein Euro.

3. Februar, 20 Uhr, Start am Schauspielhaus: „Ich will Zeugnis ablegen“. Eine literarische Busfahrt durch Dresden auf den Spuren Victor Klemperers mit Hanns-Jörn Weber. Eintritt: 19 Euro.

5. Februar, 17 Uhr, Gedenkstätte Bautzner Straße: „Sportsfreund Lötzsch“ . Ein Film über den Radrennfahrer Wolfgang Lötzsch, dem von der SED jede sportliche Förderung versagt wurde, nachdem sein Cousin in den Westen floh. Im Anschluss hält Sportjournalist Thomas Purschke eine Einführung zum Doping im Radsport der DDR und moderiert ein Gespräch mit Wolfgang Lötzsch. Eintritt frei.

11. und 12. Februar, 19 Uhr, Brücke-Most-Stiftung: „Wenn Rechte linke Lieder klauen…“ dann erzählt der jüdische Dichter Theodor Kramer plötzlich von der geschundenen deutschen Nation. Diskussion mit Tondokumenten. Eintritt frei.

20. Februar, 16.30 bis 19.30 Uhr, Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt: „LiebesLeben“ -Workshop über sexualpädagogische Methoden für Menschen zwischen 18 und 27 Jahren. Eintritt frei, Anmeldung unter (0351) 80 2222 51

27. Februar, 19.30 Uhr, Hygienemuseum: „Was bleibt … von Menschen und Mauern“ . Wie politisch ist Musik? Dieser und anderen Fragen gehrt Auditivvokal Dresden im Rahmen eines Konzert nach und erkundet musikalisch aufwühlende Grenzfelle. Eintritt: zehn Euro, ermäßigt sieben Euro.

28. Februar, 19 Uhr, Theater Wanne: „Olympia 2014 – Putins Spiele?“ Peter Franck, Sprecher der Russland-Gruppe der deutschen Amnesty-Sektion, beleuchtet die aktuelle Situation vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Eintritt frei.

1. März, 17 Uhr, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste: „Ungern in Ungarn?“ Während in Ungarn der Wahlkampf tobt, soll gefragt werden, wie es Kunst und Künstlern nach vier Jahren Orbán-Politik geht. Eintritt frei.

6. März, 16 Uhr, Abenteuerspielplatz Panama: „Ich geh mal schnell zum Fidschi“ - Im Alltag werden oft Worte verwendet, die andere verletzen. In dem Gespräch für Kinder und Jugendliche werden solche Worte aufgegriffen, die Bedeutung und der Hintergrund erläutert. Eintritt frei.

20. März, 21.30 Uhr, Blaue Fabrik im Exil: „Jazz“ - Im Dritten Reich als entartete Negermusik verfemt, ist Jazz heute aus der westlichen Hochkultur nicht wegzudenken. Eintritt frei.

Das gesamte Programm finden Sie auf den Webseiten des Forum 13. Februar.

fs

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