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Das Ensemble Russki Stil ist Teil des Festivals "Feel Russia" am Wochenende in Dresden

Das Ensemble Russki Stil ist Teil des Festivals "Feel Russia" am Wochenende in Dresden

Haben Sie schon einmal ein Konzert erlebt, wo der Dirigent eine Balalaika in die Hand nimmt und die weltberühmte "Kalinka" in Rock'n'Roll verwandelt wird? Der demokratisch gewählte Dirigent Dmitri Kalinin und sein 20-köpfiges Ensemble haben für sich einen passenden Namen gefunden: Showorchester Russki Stil.

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Bei Russki Stil sind alle Balalaika-Arten vertreten - und laut Dirigent Kalinin "viele schöne Frauen".

Quelle: PR

Sie sind jung, Durchschnittsalter 25 Jahre, aber jeder Musiker verfügt über eine akademische Ausbildung, viele gewannen Preise. Am Sonnabend und Sonntag tritt Russki Stil beim russischen Kulturfestivals "Feel Russia" im Großen Garten auf. Andreas Raichert hat zuvor Dmitri Kalinin befragt.

Frage: Wie entstand das Showorchester?

Dmitri Kalinin: Die Idee, aus Volksliedern und moderner Musik eine Show mit traditionellen russischen Instrumenten wie der Balalaika zu machen, kam von meiner Frau. Ich habe Musikerkollegen davon erzählt, und alle waren begeistert. Das war die Geburtsstunde unseres Orchesters. Inzwischen spielen wir fast anderthalb Jahre zusammen.

Was wird das Orchester dem Dresdner Publikum darbieten?

Wir haben zwei Konzert-Programme. Das erste besteht aus populären russischen Volksliedern wie "Kalinka", "Valenki" oder "Schwarze Augen", dazu noch beliebte klassische Werke. In "Folk the Rock" spielen wir internationale Hits aus dem Repertoire von Nirvana, Adele, The Prodigy. Für Dresden wurden die russischen Hits geplant. Aber vielleicht will das Publikum auch unsere modernen Stücke hören.

Sie sind Balalaika-Virtuose. Wann hat Ihre Musikkarriere begonnen?

Die habe ich meiner Faulheit zu verdanken. Als ich sechs Jahre alt war, hat meine Mutter mich in die Musikschule gebracht, und ich stand vor der Wahl, entweder Klavier oder Flöte oder Balalaika zu lernen. Das erste Instrument hat mir gar nicht gefallen, weil es so viele Tasten und unten drei Pedalen hatte. Flöte sollte ich immer im Stehen spielen, kam für mich auch nicht in Frage. Was blieb da übrig - das einfachste Volksinstrument mit drei Seiten - Balalaika. Ich habe dann Balalaika am Gnessin-Institut studiert. Dass ich heute so gut spielen kann, ist ein Verdienst meines Balalaika-Professors Wladimir Boldarev.

Wie viele Balalaika-Arten besitzt Ihr Orchester?

Wir haben die ganze Instrumentenfamilie dabei, "Prima", "Sekunde", "Alt" und "Kontrabass" und eine Elektro-Balalaika. Nach Dresden kommt aber nicht das ganze Orchester, nur unser Kammerensemble mit zwölf Musikern.

Wie erklären Sie sich die Popularität Ihres Russki Stil?

Ich habe schon in mehreren Orchestern als Musiker und Dirigent gearbeitet, aber noch nie so viele schönen Frauen wie bei unseren Showorchester gesehen! Es sind aber auch die besten Volksmusiker Russlands versammelt.

Parktheater im Großen Garten, 30. und 31. Mai, jeweils 10 bis 22 Uhr, Eintritt frei

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.05.2015

Andreas Raichert

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