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Das Barockviertel lädt am Freitag zur „Langen Nacht der Galerien und Museen“

Kunst zur Blauen Stunde Das Barockviertel lädt am Freitag zur „Langen Nacht der Galerien und Museen“

Die Blaue Stunde – die Zeit zwischen der Dämmerung und dem Sonnenuntergang, die den Himmel in besonders intensives Blau färbt – gehört vor allem in der Fotografie zur ertragreichsten Tageszeit. Unter dem Motto „Blaue Stunden“ führt die Lange Nacht der Galerien und Museen morgen Entdecker und Kunstliebhaber auch durch die Gassen des Barockviertels in der Dresdner Neustadt.

18 Galerien und Museen des Barockviertels in der Dresdner Neustadt laden am Freitag zur „Langen Nacht“.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Blaue Stunde – die Zeit zwischen der Dämmerung und dem Sonnenuntergang, die den Himmel in besonders intensives Blau färbt – gehört vor allem in der Fotografie zur ertragreichsten Tageszeit. Im Spannungsfeld zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit erwacht die Nacht wiederum zum Tag. Unter dem Motto „Blaue Stunden“ führt die Lange Nacht der Galerien und Museen am Freitag Entdecker und Kunstliebhaber auch durch die Gassen des Barockviertels in der Dresdner Neustadt.

An insgesamt 18 Adressen werden am Freitag bei der „Langen Nacht“ Fotografie, Drucke, Malerei und Kunsthandwerk zu entdecken sein. Insgesamt beteiligen sich an der Aktion elf Galerien und Ateliers sowie sieben Museen. Erstmals hält in diesem Jahr Maria Langhammer, Leiterin des Hans Körnig Museums, als Organisatorin das Zepter in der Hand. Übrigens auf expliziten Wunsch der vorherigen Organisatorin und Galeristin Sybille Nütt.

„Wir wollen die Magie der Blauen Stunde, wenn der Tag zur Nacht wird, ausdehnen – die Farbe Blau wird sich außerdem in den Wegweisern im Viertel wiederfinden“, sagt Maria Langhammer. Die farbigen Spots werden die teilnehmenden Einrichtungen kennzeichnen. „Jeder Künstler hat ja seine eigene Assoziation zur Blauen Stunde“, so Langhammer weiter.

Eine der Stationen ist die produzenten galerie am Wallgäßchen mit ihren industriellen, loftartigen Räumlichkeiten. Die Galerie wurde erst im Januar von zehn Dresdner Künstlern gegründet. Eine von ihnen, die die Galerie ab sofort als ihre Plattform nutzen kann, ist Nadine Wölk. Ihre Ausstellung „Neon Black“ ist am Freitag im Rahmen der „Langen Nacht“ zum letzten Mal zu sehen. Ausgestellt ist dort unter anderem das „Water Lily II“ aus Wölks Parker-Edition; ein rund 1,5 mal 3 Meter großes Gemälde, gezeichnet mit (fast) nichts außer Kugelschreibern. Insgesamt 50 Parker-Kugelschreiber – getreu dem Motto im satten Blau – mussten herhalten. Wölk steht am Freitag persönlich vor Ort für Gespräche bereit.

In der Galerie Sybille Nütt, die in den vergangenen zehn Jahren die „Lange Nacht“organisierte, findet die Finissage der Ausstellung „Der Horizont ist eine Illusion“ statt, in der neue Werke mit Öl auf Leinwand von Sophia Schama zu sehen sind.

Im Hans Körnig Museum, in dem moderne Grafik und Malerei des Künstlers (1905 bis 1989) an seiner einstigen Wirkungsstätte zu sehen sind, werden in einer Vernissage daneben zeitgenössische Werke des Künstlers und freischaffenden Fotografen Robert Vanis ausgestellt. Der 33-Jähirge zeigt passend zum Thema Eisenblaudrucke – sogenannte Cyanotopien. Neben der Ausstellung „(F)Lüstern“ mit Grafiken, Malereien und Collagen von Anton Paul Kammerer geben Klara Fabry und Elena Schoychet Klezmer, Tango und Kammermusik zum Besten. Im Kügelgenhaus wird derweilen zu Erzählungen von Lutz Reike sowie Gesang und Gitarrenmusik von Lars Thiele in den „Schutz der dunklen Gassen“ geladen. Später am Abend erklingen Moritaten und Lieder zur Nacht. Durch selbige führt dann der Dresdner Nachtwächter, der auch abseits der „Langen Nacht“ Besucher auf Zeitreisen abseits der Postkartenmotive durch das Neustädter Brockviertel führt – jeweils einmal um 18 und 20 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Goldenen Reiter.

Wenn die blauen Wegweiser gegen Mitternacht im Barockviertel erloschen sind, wird schließlich ins Zentrum des Barockviertels, an die Bar des Bülow Palais geladen.

„Lange Nacht der Galerien und Museen“ am Freitag, 18 bis 24 Uhr, Eintritt frei

Von Juliane Weigt

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