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Das Albertinum stellt Werke von Franka Hörnschemeyer zusammen - und aus

Das Albertinum stellt Werke von Franka Hörnschemeyer zusammen - und aus

Kleiner Auftritt, große Wirkung. Das wäre zusammengefasst das erste Resümee dessen, was im Albertinum nun auch in Augenschein genommen werden kann: Werke von Franka Hörnschemeyer.

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Franka Hörnschemeyer vor ihrer Arbeit "discrete case II" im Albertinum.

Quelle: Dietrich Flechtner

Räume und Räumlichkeiten sowie deren Einfluss auf den Menschen sind eins ihrer Themen. Das beleuchtete nicht zuletzt eine Ausstellung der Galerie Baer im Sommer in der Dresdner Neustadt.

Eins der dort präsentierten Werke, "discrete case II", fand nun seinen Weg in die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Gemeinsam mit zwölf Schwarz-Weiß-Fotografien Hörnschemeyers sowie einem Modell ihrer durchaus umstrittenen "Trichter"-Stadtskulptur, einer begehbaren Installation am früheren Seetor in der Dresdner Innenstadt, ist diese Skulptur ab nun im Albertinum zu sehen.

"Für die Kunstkommission der Stadt und ihre Entscheidung von 2003 für den Trichter' ist das ein später, kleiner Triumph", sagte Manfred Wiemer, Leiter des Amtes für Kultur und Denkmalschutz. Für sein Amt sei der "Trichter" besonders spannend gewesen, weil er eine Verbindung darstelle von zeitgenössischer Kunst und Denkmal. Der Einzug von Hörnschemeyers Werken ins Albertinum dürfte tatsächlich in diese Kategorie fallen. Sowohl ihre Stadtskulptur als auch die Rauminstallationen werden kontrovers aufgenommen, sind Werke mit Reibeflächen.

Was in dem kleinen Saal zwischen Klingersaal und Schaudepot auch zu sehen ist, sind zwölf Fotos aus dem Jahr 2000, irritierend mit "Dresden, Neustadt" betitelt. Denn eigentlich zeigen sie die Gegend an der Weißeritz zwischen Plauen und Friedrichstadt. Abseits dieser lokalen Verwirrung aber dokumentieren sie, dass das Vergängliche selbst zeitlos ist. Nur wenige Details lassen die Zeit erahnen, in der die Aufnahmen entstanden. Nachwendetage sind jedenfalls nicht der Zeitpunkt, der dem Betrachter sofort durch den Kopf schießt.

Der Chef der Galerie Neue Meister, Ulrich Bischoff, erzählt, dass er diese Bilder als Installationen erwarb. Gezwungenermaßen. Anderswo im Haus sei dafür kein Ankauf zu ermöglichen gewesen. Nun ja, Not macht erfinderisch. "Die Grenzen in der Tradition der Erwerbung müssen gebrochen werden", resümierte er dementsprechend forsch. Diese Art Kooperation sei "zukunftsweisend". Jedenfalls gibt es vorerst keine zeitliche Begrenzung für die kleine Werkschau. Sie sollte also zumindest eine geraume Zeit den Albertinumsbesuchern zugänglich bleiben.

T. Klaus

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