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Das 33. Dresdner Pantomimefestival lädt vom 5. bis 8. November ein

Schnapszahl Das 33. Dresdner Pantomimefestival lädt vom 5. bis 8. November ein

Die folgende Information ist ganz gewiss kein Witz, denn es ist ein Tatsache, dass sich der Vorhang am Donnerstag tatsächlich zum 33. Mal für eines der ungewöhnlichsten Kulturereignisse in Sachsens Landeshauptstadt schlechthin öffnet: Das Pantomime-Festival.

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"Pronk" - Die Geschichte eines armen Jungen und seines erwachsenen Gegenspielers bildet den Abschluss des 33. Dresdner Pantomimefestivals.

Quelle: Sebastian Loeder

Dresden. Die folgende Information ist ganz gewiss kein Witz, denn es ist ein Tatsache, dass sich der Vorhang am Donnerstag tatsächlich zum 33. Mal für eines der ungewöhnlichsten Kulturereignisse in Sachsens Landeshauptstadt schlechthin öffnet. Die 33 ist eine Schnapszahl und dem Gerücht nach ein böses Omen - doch davon ließ sich keiner der Teilnehmer abschrecken.

In diesem Jahr ist es ein fünftägiges Treffen der hiesigen sächsischen Mimenszene mit Pantomimen aus aller Welt. Auf vier Tage und vier Abende - prall gefüllt mit unterschiedlichsten Spielarten der mimischen Kunst - können sich alle Freunde des stummen Kunstgenres freuen. Gewiss, das Festival bespielte früher mitunter einen größeren Zeitraum, und die Pantomimen hatten eine weit längere Anreise als im aktuellen Jahr 2015. Das muss aber nicht heißen, dass darunter die Qualität der "stummen Kunst" leiden würde.

Der Blick in die Geschichte dieses außergewöhnlichen Festes einer ebenso außergewöhnlichen Kunst reicht bis in die Anfänge der 1980er Jahre zurück. Rainer König, Ralf Herzog, Alf Mahlo und andere Dresdner Pantomimen machten damals erstmals in geschlossener Formation auf sich aufmerksam. Und sie sorgten letztendlich dafür, dass aus einem bescheidenen Anfang eine großartige Tradition wurde. Einmal im Jahr - immer im Herbst - trafen sich seither die Vertreter der pantomimischen Kunst in Dresden. Und immer war es ein Treffen der künstlerischen Überraschungen. Außerdem hatte sich das Dresdner Mimenfest sehr bald schon sehr weit herumgesprochen und schaute längst über die europäischen Grenzen hinaus.

Im Jahr 2015 nun hat das Festival mit der Zahl 33 eine sogenannte Schnapszahl erreicht. Und allein schon deshalb haben sich in diesem Jahr auch wieder hochkarätige internationale Gäste angekündigt. So wird beispielsweise Eric Wilcox (USA) in Dresden erwartet. Aus der qualitativ guten Pantomimenszene Polens reist die in Wrocaw beheimatete Ewelina Ciszewska an. Ebenfalls aus Polen - nämlich aus Poznan - kommt die "Poznan Academy Of Performing Arts", die ihr abendfüllendes Pantomimenstück "Devil Revolution" genannt hat, das sie eigens für das Dresdner Mimenfest einstudierten.

Die Dresdner wiederum glänzen mit ihrer spektakulären Inszenierung von Mozarts Oper "Die Zauberflöte", die unter Leitung des Schauspielers Jürgen Stegmann steht. Stegmann wird außerdem der Moderator des gesamten Festivals sein.

Ausklingen wird das diesjährige Mimenfest am Sonntag mit der Aufführung von "Pronk", einer fantasievollen Geschichte über einen kleinen Jungen, der auf einen erwachsenen Gegenspieler trifft. Die traditionelle Impro-Abschlussgala vereint dann noch einmal alle Teilnehmer des 33. Dresdner Pantomimetreffens mit dem Publikum. Traditionsgemäß entscheiden dort die Zuschauer, was gespielt wird.

www.pantomimefestival-dresden.de

von wolfgang zimmermann

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