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Countdown für Asisi-Panorama läuft - Bis zur Finissage im November noch viele Events geplant

Countdown für Asisi-Panorama läuft - Bis zur Finissage im November noch viele Events geplant

Nur noch knapp zwei Monate können Panorama-Fans das 360-Grad-Bild von Yadegar Asisi im Dresdner Panometer bewundern. Am 20. November schließt der Künstler sein Werk „1756 Dresden", welches die barocke Stadt am Vorabend des Siebenjährigen Krieges zeigt.

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Das Dresdner Panometer zeigt die Neuauflage von "Rom 312" ab Dezember 2011.

Quelle: PR Asisi

Lange warten müssen Dresdner Rundbildliebhaber aber nicht: Ab dem 10. Dezember wird nach einer dreiwöchigen Umbauphase eine Neuauflage von Asisis erstem Antikenpanorama „Rom 312" im Panometer zu sehen sein. Kunstinteressierte konnten „Rom 312" schon von 2006 bis 2009 im Panometer Leipzig bestaunen.

„Im November wird es dann eine Finissage geben, um das Panorama zu verabschieden", erzählte Karsten Grebe, der Pressesprecher der asisi GmbH, am Donnerstag DNN-Online. Bis November seien verschiedene Veranstaltungen geplant. „Vieles wird zum letzten Mal möglich sein", so Grebe. Am 8. Oktober um 16 Uhr könnten die Besucher zum Beispiel noch einmal im Rahmen eines „Sinnlichen Spaziergangs" im Panoramaprojekt „1756 Dresden" die barocke Stadt mit einem Glas Wein und süßen Köstlichkeiten genießen. Auch eine thematische Führung rund um die Frage, wie sich Dresden als Stadt entwickelte, stehe am 16. Oktober um 13 Uhr auf dem Programm. In den Herbstferien Mitte Oktober gebe es darüber hinaus spezielle Rundgänge für Familien, damit Klein und Groß das barocke Dresden genau erkunden können.

Bis Ende 2012 überarbeitet der Künstler das ursprüngliche Bild „1756 Dresden". Durch die Ausbesserung von bestimmten Details komprimiert das neue 360-Grad-Panorama eine breitere Epochendefinition als sein Vorgänger, so die Macher. Historisch belegte Personen und Szenen sollen dazu beitragen, den „Geruch der Zeit" zu verströmen. August der Starke, Zar Peter der Große oder Johann Sebastian Bach sollen demnach auf Casanova oder Canaletto treffen. Eine weitere neue Szene: Die Ankunft der Sixtinischen Madonna sowie die Abfahrt von Gräfin Cosel zur Burg Stolpen.

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Durch eine neue Technik die mitwirkenden Firma können die großen Werke schnell und unkompliziert aufgehangen und gewechselt werden. Hier erklärt Firmenchef Raimund Marx den Journalisten die technischen Details.

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Für Neugierige, die das Rundbild noch betrachten wollen, hat das Panometer am Wochenende jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, Donnerstag und Freitag schließen die Türen eine Stunde früher.

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Der Künstler Yadegar Asisi (l.) und Zoochef Jörg Junhold verstehen das Opossum als Bindeglied zwischen der Amazonien-Ausstellung und dem zukünftiges Gondwanaland des Zoos.

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Im Sommer 2012 will Asisi auch sein Titanic-Projekt in Dresden präsentieren. Der Künstler möchte dabei nach eigenen Angaben nicht das eigentliche Unglück von 1912 thematisieren, sondern die Besucher auf den in fast 4000 Meter Tiefe liegenden Meeresboden bringen, wo das auseinander gebrochene Schiffswrack in Stille und Dunkelheit liegt.

Für Leipzig sind eine Überarbeitung der Amazonien-Ausstellung sowie ein 360-Grad-Bild zur Völkerschlacht von 1813 geplant. Nach dem griechischen Antikenbild von Pergamon plant Yadegar Asisi in Berlin eine Ausstellung zur Berliner Mauer. Der Panorama-Künstler betreibt seit 2003 in Leipzig und seit 2006 in Dresden die asisi Panometer.

lbo/bwi

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