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"Copernicus" als Opera spaziale in Hellerau

"Copernicus" als Opera spaziale in Hellerau

Der Astronom Nicolaus Copernicus hat den Menschen mit seinem heliozentrischen Weltbild aus der Mitte der Schöpfung gestürzt. In seiner Oper "Copernicus", einem Auftragswerk, untersucht Oliver Korte die Folgen dieser Zäsur. Thematisch kreist das Werk, das sich aus galaktischer Perspektive in die Seelen der Menschen zoomt.

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In der Opera spaziale "Copernicus" wird nicht weniger verhandelt als das Kippen eines gesamten Weltbildes mit all seinen Folgen. Szene mit Peter Diebschlag und Patrizia Häusermann.

Quelle: Hagen König

Dresden. Der Astronom Nicolaus Copernicus hat den Menschen mit seinem heliozentrischen Weltbild aus der Mitte der Schöpfung gestürzt. In seiner Oper "Copernicus", einem Auftragswerk, untersucht Oliver Korte die Folgen dieser Zäsur. Thematisch kreist das Werk, das sich aus galaktischer Perspektive in die Seelen der Menschen zoomt, um philosophische Sinnfragen, die uns seit der Renaissance beschäftigen: Welcher Nutzen und welche Gefahren erwachsen aus den Erkenntnissen der Wissenschaft? Welche Auswirkungen haben sie auf das Leben des Menschen in den Spannungsfeldern zwischen Glauben und Wissen, Macht und Ohnmacht, Liebe und Tod? Texte und Klänge aus Vergangenheit und Gegenwart, verbunden mit Szene und Videoprojektion, lassen einen neuartigen Kosmos Musiktheater entstehen.

Korte hat vor diesem Hintergrund eine Opera spaziale in fünf Akten für Sänger, Sprecher, großes Orchester und Elektronik erarbeitet, eine Koproduktion der Landesbühnen Sachsen, der Elbland Philharmonie Sachsen mit dem Europäischen Zentrum der Künste in Hellerau. Im dortigen Festspielhaus wird die Oper am morgigen Sonnabend ab 20 Uhr auch uraufgeführt. Copernicus und seine Zeitgenossen kommen darin ebenso zu Wort wie Albert Einstein oder Thomas Bernhard. Musikalisch schlägt Korte einen Bogen vom Renaissance-Madrigal bis hin zur akustischen Bearbeitung von Radiosignalen aus dem All.

nächste Vorstellungen in Hellerau: 9. & 10. Oktober, je 20 Uhr

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