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Comödie Dresden inszeniert „Des Kaisers neue Kleider" als Popmärchen mit Internetzugang

Comödie Dresden inszeniert „Des Kaisers neue Kleider" als Popmärchen mit Internetzugang

Schrille Kostüme, ein Laufsteg mitten hinein ins Publikum, Musik von den Turntables und zur Premiere am 25. November absolutes Handygebot. Das sind die Zutaten für das neue Theatererlebnis in der Comödie Dresden im World Trade Center.

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"Des Kaisers neue Kleider" wird in der Comödie Dresden als Popmärchen modern inszeniert.

Quelle: Antje Beier

Bis zum 27. Dezember wird an 30 Terminen das klassische Märchen „Des Kaisers neue Kleider" modern inszeniert.

Mit dem diesjährigen Weihnachtsstück gibt Christian Kühn sein Regiedebüt. Entstanden sei eine moderne Familienliebeskomödie, sagt er. Bewusst habe er auf den barocken Hofstaat des Originals verzichtet und aus dem Kaiser eine Kaiserin gemacht. Deren Sohn, gespielt von „Unter Uns"-Darsteller Maximilian Claus, schlüpft mit seiner Liebsten, der Küchenmagd, selbst in die Rolle des listigen Schneiderduos.

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Die Kaiserin, die Premierministerin, der Hofschneider in ihren knalligen Kostümen.

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Die üppigen Kostüme entwarf Anna Beck nach dem Vorbild von Popsirene Lady Gaga. Die Kaiserin, gespielt von Manuela Wisbeck, wechselt unablässig ihren Aufzug, auch auf der Bühne. Sie erscheint in einem Kleid aus Acrylkugeln oder einem Sportanzug aus Fussballnetzen und ihr Schlafgewand besteht aus lauter kleinen Plüsch-Weihnachtsmännern. „Für die Fertigstellung der Kostüme wurde im Akkord Tag und Nacht gearbeitet", so Kühn.

Zur Premiere sind die Zuschauer ausdrücklich dazu eingeladen, ihre Mobiltelefone anzuschalten, lautlos versteht sich. Es steht für alle Internet zur Verfügung und es soll gepostet werden. Die Veranstalter nennen die Aktion „1. Gesichtsbuch-Theater der Welt" in Anlehnung an das soziale Netzwerk Facebook. Im Anschluss an die Vorstellung ist bereits eine Auswertung der Online-Einträge geplant.

Antje Beier

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