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Christoph Schlingensiefs letztes Stück beim Festival "Politik im Freien Theater" zu sehen

Christoph Schlingensiefs letztes Stück beim Festival "Politik im Freien Theater" zu sehen

Das Festival „Politik im Freien Theater" bringt von Donnerstag an das Thema „Fremd" auf die Bühne. Bis zum 6. November sind unter diesem Motto 16 freie Theaterproduktionen aus Deutschland und Europa an verschiedenen Spielstätten in Dresden zu sehen - auch an außergewöhnlichen Orten wie am Hauptbahnhof oder am Flughafen.

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Quelle: Gerhard Ludwig

„Ziel ist, dass die Besucher nach dem Festival das Fremde als Bereicherung empfinden", sagte Festivalleiterin Milena Mushak am Mittwoch in Dresden.

Unter anderem steht auch die Aufführung des Theaterstückes „Via Intolleranza II" des im vergangenen Jahr gestorbenen Christoph Schlingensief am Dienstag und Mittwoch auf dem Programm. Schlingensiefs letztes Stück entstand als bunte, aber auch bissig-scharfe Collage aus Luigi Nonos Avantgarde-Oper „Intolleranza". In der Inszenierung überlagern sich Texte und Filmbilder von der Entstehung des Schlingensief'schen Operndorfprojektes in Burkina Faso. 

Es gehe nicht nur um das Thema Ausländer und Migration beim Festival, sondern um generelle Aspekte des „Andersartigen", ergänzte der Mitorganisator und Leiter des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau, Dieter Jaenicke. Zur Eröffnung wird das spanische Stück „Versus" von Rodrigo Garcia gezeigt.

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"Ich bin nicht wirklich die Gefahr" spielt mit den Ängsten des Publikums und entwickelt auf der Bühne "Worst-Case"-Szenarien. (Foto: Gerhard F. Ludwig)

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Zudem gibt es ein Programm mit Diskussionsrunden, Shows, politischen Stadtrundgängen sowie Kunst- und Ausstellungsprojekten. Zu sehen ist etwa ein ausgebranntes Autowrack, das während der Revolution in Tunesien angezündet und von Künstlern umgestaltet wurde.

Die Bühnenschau ist das größte Festival für politisches Theater im deutschsprachigen Raum. Das Festival wurde 1988 zum ersten Mal von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgerichtet und findet seither alle drei Jahre an unterschiedlichen Orten in Deutschland statt.

dpa

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